Red Bull flehte ihn an

Nicht einmal „Gelbe Karte“ kann Verstappen bremsen

Formel 1
05.06.2023 05:37

Erneute Machtdemonstration von Max Verstappen beim Grand Prix von Spanien auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya. Nicht einmal eine „Gelbe Karte“ konnte die außerirdische Start-Ziel-Siegesfahrt des Weltmeisters bremsen. Alles sah so leicht und spielerisch aus.

Die „Krone“ berichtet aus Barcelona

Red Bulls Motorsportchef Dr. Helmut Marko sah’s nicht ganz so. „Wir haben zu Beginn auf die härtere Reifenmischung gesetzt, weil wir den Verdacht hatten, dass Mercedes es vielleicht mit einer Ein-Stopp-Strategie probiert“, fasste der Steirer zusammen. „Zum Glück ist Max aber am Start vorne geblieben und konnte das Rennen kontrollieren.“

Red-Bull-Motorsportberater Helmut Marko (re.) (Bild: GEPA)
Red-Bull-Motorsportberater Helmut Marko (re.)

Bis zur Runde 61, dann sah sich Verstappen plötzlich mit der schwarz-weißen Flagge konfrontiert. Für dreifaches Missachten der Track-Limits - ein weiterer Verstoß hätte eine Fünf-Sekunden-Strafe nach sich gezogen. Dem Holländer war’s egal, er flog weiter über den spanischen Asphalt, drehte sogar noch die schnellste Rennrunde. Ehe ihm die Crew rund um Teamchef Christian Horner beinahe flehend funkte: „Bitte bring das Rennen jetzt heim - innerhalb der weißen Linien.“ Verstappens lapidare Antwort: „Ja, ja!“

Max Verstappen feierte seinen 40. GP-Sieg. (Bild: GEPA pictures)
Max Verstappen feierte seinen 40. GP-Sieg.

Am Ende stand der 40. GP-Sieg seiner Karriere fest, der 99. in der Geschichte von Red Bull Racing. „Ich bin nicht in die Formel 1 gekommen, um Rekorde zu brechen. Ich versuche immer, das Beste herauszuholen und zu gewinnen“, lächelte Verstappen, dem in der ewigen Bestenliste nur noch ein Sieg auf den legendären Ayrton Senna fehlt.

„Das war wieder ein unglaublicher Sieg, es ist ein echtes Vergnügen, dieses Auto zu fahren. Ich hoffe, wir können das noch eine lange Zeit tun“, sagte Max.

„Ein gutes Zeichen für uns“
Das Barcelona-Podium komplettierten vor den Augen von Stargast Neymar mit Lewis Hamilton und George Russell zwei Mercedes-Piloten. „Nie und nimmer hätten wir uns so ein Ergebnis erwartet. Das ist echt mega“, jubelte der siebenfache Weltmeister, der zum elften Mal in Spanien auf dem Podest stand. „Ich denke, dass die Upgrades funktionieren, die ,Bullen‘ sind noch ein Stück weg, aber wir werden pushen, um die Lücke langsam, aber sicher zu schließen.“ Und Russell strahlte: „Das ist ein gutes Zeichen für uns als Team!“

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