Traurige Bilanz

Tirol: Straßenverkehr forderte heuer bisher 7 Tote

Tirol
03.04.2023 10:04

Bereits sieben Todesopfer forderte seit Jahresanfang der Straßenverkehr in Tirol. Die Zahl der Toten ist damit zwar auf demselben Niveau wie im 1. Quartal des Vorjahres, aber höher als in den ersten drei Monaten der Jahre 2019 bis 2021, berichtete der Verkehrsclub Österreich (VCÖ). Fünf Todesopfer waren Pkw-Insassen, zwei waren Fußgänger.

Das neue Jahr begann bereits mit einer Tragödie. In den frühen Morgenstunden des 1. Jänner verunglückten auf der B179 Fernpassstraße bei Musau im Außerfern zwei junge Frauen tödlich. Wenige Tage später starb eine 34-jährige Mutter bei einem Horror-Crash in Jochberg im Tiroler Bezirk Kitzbühel. Ihre beiden Kinder (3 und 5 Jahre) erlitten schwere Verletzungen - zwei Monate später verlor auch der dreijährige Sohn den Überlebenskampf.

„Sicherheit im Straßenverkehr erhöhen“
Zwei Unfälle, vier Todesopfer - insgesamt kosteten Verkehrsunfälle in Tirol seit Jahresanfang sieben Menschen ihr Leben. „Der Unfalltod reißt Menschen aus ihrem Leben. Von einem Moment auf den anderen verlieren Menschen Freunde oder Freundinnen, verlieren Kinder ihren Vater oder ihre Mutter, ihren Opa oder ihre Oma. Umso wichtiger ist es, mit verstärkten Maßnahmen die Sicherheit im Straßenverkehr zu erhöhen“, so VCÖ-Sprecher Christian Gratzer.

Verkehrstote in Tirol (1. Quartal):

  • 1. Jänner bis 30. März 2023: 7 Verkehrstote (vorläufige Daten)  
  • 1. Quartal 2022: 7 Verkehrstote (endgültige Daten)  
  • 1. Quartal 2021: 5 Verkehrstote  
  • 1. Quartal 2020: 4 Verkehrstote  
  • 1. Quartal 2019: 6 Verkehrstote  
  • 1. Quartal 2018: 7 Verkehrstote  
  • 1. Quartal 2017: 5 Verkehrstote

VCÖ-Appell: „Vorsicht im Osterreiseverkehr“
Der VCÖ erinnert angesichts des bevorstehenden Osterreiseverkehrs, dass das eigene Mobilitäts- und Fahrverhalten wesentlich die eigene Sicherheit erhöhen kann. „Aufmerksam und rücksichtsvoll fahren, keine riskanten Überholmanöver machen sowie das Motto ,Gleiten statt Rasen‘ beherzigen, ebenso ,Don‘t Phone & Drive‘ und ,Don‘t Drink & Drive‘“, so die Experten.

Der VCÖ betont zudem, dass es zusätzlich zu den tödlichen Verkehrsunfällen pro Jahr in Tirol mehr als 4000 Verletzte bei Verkehrsunfällen gibt, österreichweit sogar mehr als 40.000 Verletzte.

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