Die Kommentare reichen von „peinlich“ bis zu „Schande für den Fußball“. Borussia Mönchengladbachs Marcus Thuram durfte sich nach seiner veritablen Schwalbe im Meisterschaftsspiel gegen Freiburg (0:0) einiges anhören.
Viele fordern gar eine nachträgliche Sperre für Thuram. Ob‘s dazu kommt? Unwahrscheinlich. Unbestritten scheint allerdings, dass sich der Gladbach-Primgeiger in der 64. Minute gegen Freiburg nicht besonders fair verhalten hatte. In einem Zweikampf mit Freiburgs Nicolas Höfler ging Thuram zu Boden - scheinbar vom Gegenspieler gefoult. Der Schiedsrichter entschied auf Elfmeter. Der VAR griff allerdings ein und entlarve Thuram als Schwalbenkönig. Er hatte lediglich in den Rasen gehaut und fiel deswegen.
Hamann wütet
Danach gingen die verbal-emotionalen Wogen hoch. Besonders Sky-Experte Didi Hamann ging gewohnt offensiv zu Werk. Thurams Einlage sei „eine Schande für den Fußball“. Und weiter: „Wir versuchen, den Kindern den Sport mit Respekt und Anstand zu vermitteln. Nach so einer Aktion gehört er gesperrt. Eine Verwarnung, die es nicht mal gegeben hat, ist für mich nicht genügend Strafe.“
Matthäus: „Er wollte betrügen“
Auch Lothar Matthäus ging mit Thuram hart ins Gericht. „Natürlich sollte so etwas bestraft werden.“ Eine „Gelbe“ wäre für den einstigen Weltfußballer „hier zu wenig. Denn er wollte betrügen.“ Die „Sportbild“ widmet der Flugeinlage einen eigenen Kommentar. Schlussfolgerung: „Einfach nur peinlich.“
ÖFB-Stürmer Michael Gregoritsch fehlte Freiburg in Mönchengladbach übrigens wegen einer Erkrankung. Philipp Lienhart verteidigte in der Dreierabwehr, auf der Gegenseite saßen Stefan Lainer und Hannes Wolf auf der Ersatzbank. Mitbekommen dürften die Einlage von Thuram allerdings allesamt haben.
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