Nach dem Fall an einer Volksschule wurde nun auch ein Missbrauchsfall an einer Mittelschule bekannt. Eltern kritisieren: „Zuständige Vertreter haben weggeschaut“. Jetzt ermittelt die Polizei.
Über Monate sollen, wie berichtet, Mädchen und Buben in einer Kärntner Volksschule von „verhaltensauffälligen“ Klassenkameraden misshandelt, bedroht und verletzt worden sein. Der Direktor sowie die Bildungsdirektion sollen von den schrecklichen Vorfällen gewusst haben. „Und sie haben nicht gehandelt!“, äußert sich eine betroffene Mama. Was die Eltern nicht verstehen: „Dass in diesem Fall jeder wegschaut und weder die Bildungsdirektion, noch Politiker Stellung nehmen. Es geht hier doch um Kinder!“ Nun ermittelt die Polizei gegen den ehemaligen Schulleiter.
Zweiter Missbrauchsfall bekannt
Doch das ist nicht der einzige Missbrauchsfall, der die Ermittler derzeit beschäftigt: In einer Mittelschule soll ein Mädchen von Buben sexuell missbraucht worden sein. Nach einer entsprechenden Anzeige im Jänner laufen hier noch die Erhebungen.
Die Vertreter des Landesverbandes der Elternvereine schlagen Alarm: „Es ist fünf nach zwölf! Um genau so etwas zu verhindern, benötigen wir eine externe Ombudsstelle, an die sich Lehrer sowie Schüler und Eltern wenden können. Ein Externer, nicht die Schulvertretung selbst, muss so etwas in die Hand nehmen und rasch reagieren!“











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