Der brasilianische Stürmer Fernando fehlt Meister Red Bull Salzburg seit zweieinhalb Monaten. Woran die Bullen-„Rakete“ genau laboriert und auf welche Behandlung der 23-Jährige setzt.
Meister Salzburg nahm gestern den Trainingsbetrieb wieder auf. Für die Spieler standen Leistungstests auf dem Programm, die heute fortgesetzt werden. Morgen folgt die erste Einheit mit der Mannschaft auf dem Platz.
„Rakete“ Fernando wird dabei weiterhin fehlen. Der Brasilianer, der im Frühjahr für rund sechs Millionen Euro von Shakhtar Donetsk verpflichtet wurde und sich in den ersten Wochen dieser Saison als echter Unterschiedsspieler entpuppte, fehlt weiterhin verletzt und war zuletzt in seiner Heimat, um dort den Kopf frei zu bekommen. „Es ist so, dass er noch länger ausfallen wird als ursprünglich geplant. Er laboriert an einer sehr hartnäckigen Verletzung“, erklärte Cheftrainer Matthias Jaissle vor zwei Wochen.
Mit Sehnenriss out
Konkreter wurde der Verein bislang nicht. Auf Nachfrage war von einer Oberschenkelblessur die Rede. „Krone“-Informationen zufolge zog sich der 23-Jährige einen Sehnenriss zu. Fernando, der beim Aufwärmen vor dem Champions-League-Gastspiel des Serienmeisters beim FC Chelsea Mitte September w.o. geben musste und seither schmerzlich vermisst wird, hat sich gegen eine Operation entschieden. Der 23-Jährige setzt auf eine konservative Behandlungsmethode. Wann er wieder auf Torejagd gehen kann, ist derzeit nicht absehbar. Auch seine Rückkehr ins Mannschaftstraining ist ungewiss.
Wann zündet die „Rakete“?
Klar ist, dass Salzburgs medizinische Abteilung in ständigem Austausch mit dem Spieler und Spezialisten steht und der Klub nichts überstürzen wird. Klar ist aber auch, dass Fans wie Jaissle und die Verantwortlichen darauf hoffen, dass die Sturm-Rakete bald wieder zündet. So wie in den ersten Wochen der Saison, als er in zehn Spielen neun Torbeteiligungen verbuchte.
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