24.11.2022 14:30 |

Umgang mit Ukrainern

Papst: Putins Angriffskrieg wie Stalins Völkermord

Papst Franziskus hat am Mittwoch Rus­s­lands Krieg in der Ukraine mit dem ​„schreck­lichen Völk­er­mord“ der 1930er-Jahre, als der sow­jetis­che Führer Josef Stal­in das Land mit ein­er Hunger­snot überzog, verglichen. „Heute leiden die Ukrain­er unter dem ​Mar­tyri­um der Aggres­sion“, so das Oberhaupt der katholischen Kirche.

Artikel teilen
Drucken
Kommentare
0

In sein­er wöchentlichen Gen­er­alau­dienz vor Tausenden von Men­schen auf dem Peter­splatz erwäh­nte Franziskus den​„Holodomor“, den Hunger­tod, bei dem Mil­lio­nen von Ukrain­ern starben.

„An diesem Sam­stag jährt sich der schreck­liche Völk­er­mord des Holodomor, die von Stal­in kün­stlich her­beige­führte Hunger­snot von 1932-1933“, sagte er.

Zur Erklärung: Der Holodomor war eine Folge von Stal­ins Bemühun­gen, die Land­wirtschaft zu kollek­tivieren und die aufkeimende ukrainis­che Nation­al­be­we­gung auszurotten.

Zitat Icon

„Beten wir für die Opfer dieses Völk­er­mordes und für die vie­len Ukrain­er — Kinder, Frauen, alte Men­schen — die heute das Mar­tyri­um der Aggres­sion erlei­den.

Papst Franziskus

Und fügte hinzu: „Beten wir für die Opfer dieses Völk­er­mordes und für die vie­len Ukrain­er — Kinder, Frauen, alte Men­schen — die heute das Mar­tyri­um der Aggres­sion erlei­den.“

Papst hofft auf Friedenslösung
Der Papst hatte sich mehrfach als Vermittler im Ukraine-Krieg angeboten. Auch eine Kiew-Reise war immer wieder im Gespräch, doch bislang scheiterte dieses Vorhaben. Vergangene Woche hatte Franziskus in einem Interview bekräftigt, dass er weiterhin Hoffnung auf eine Friedenslösung hat. „Lasst uns nicht aufgeben“, sagte er der Zeitung „La Stampa“.

 krone.at
krone.at
explore
Neue "Stories" entdecken
Beta
Loading
Kommentare
Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Kommentare lesen mit
Jetzt testen
Sie sind bereits Digital-Abonnent?

Vorteilswelt

Alle Magazine der Kronen Zeitung