Die Fischotter sind zum Abschuss freigegeben. Diese Verordnung hat in Oberösterreich für Wirbel gesorgt. Aber vor den Fallen und Büchsen der Jäger müssen sich die Fischräuber offenbar kaum fürchten, vor Autos umso mehr.
Umstritten war die Verordnung, die seit dem heurigen Juni die Jagd auf jährlich insgesamt 64 Fischotter in Oberösterreich erlaubt. Salzburg hat in der Vorwoche nachgezogen, da auch hier Schäden durch die putzigen Fischräuber, die sich dank des Schutzes rasch vermehrt haben, stark anstiegen.
Die „Krone“ fragte nach, ob durch die – streng regulierte – Erlaubnis in OÖ heuer Fischotter entnommen wurden? „Insgesamt fünf getötete Otter wurden in Gmunden, Vöcklabruck, Wels-Land und Kirchdorf – hier waren es zwei– gemeldet. Sie fielen jedoch dem Straßenverkehr zum Opfer“, sagt Gottfried Diwold von der Abteilung Land- und Forstwirtschaft. Bis Ende November hätten Otter, die Schäden bei Teichanlagen anrichten, entnommen werden können. Hier gab es noch keine nötigen Anmeldungen.
Bei der Landesregierung geht man davon aus, dass ab 1. Dezember die Anträge eintrudeln, dann dürfen bis Ende Jänner nämlich insgesamt 36 Otter mit Lebendfallen oder Gewehren bejagt werden. Und das ist genau geregelt: In Braunau und Freistadt sind je vier Tiere, in Rohrbach, Urfahr-Umgebung, Gmunden, Grieskirchen und Eferding je drei und in den anderen Bezirken je zwei Exemplare freigegeben.









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