Neuer Wirbel um Horner

„Ein Loser!“ Red-Bull-Teamchef böse beschimpft

Formel 1
02.11.2022 18:15

Red Bull Racing steht wegen des Überschreitens des Budgetdeckels weiter schwer unter Beschuss! Diesmal traf es Teamchef Christian Horner. Von der „Times“ wurde der Brite nun sogar als „Loser“, „desillusioniert“ und „gnadenlos“ bezeichnet.  

Ausgangspunkt der Abrechnung war ein Statement von Horner, indem er verlangte, dass sich die anderen Teams bei ihm und Red Bull entschuldigen sollten, weil sie im Budget-Krach über das Ziel hinausgeschossen hätten.

„Sollten sich entschuldigen“
„Wenn ich überlege, was wir uns für Anschuldigungen gefallen lassen mussten, sollten sie sich entschuldigen“, so Horner. Denn selbst Angestellte von Red Bull und deren Kinder sollen bereits auf Spielplätzen gemobbt worden sein.

Für Matthew Syed, einem Journalisten von der renommierten „Times“ aus England, ein absolutes No-Go! Horner sei „desillusioniert“ und „gnadenlos“, wenn er seine Ansichten tatsächlich glaube, schreibt er - und fragt: „Wie kann der Red-Bull-Chef es wagen, sensible moralische Themen wie Mobbing und psychische Gesundheit zu verwenden, um von seinen eigenen Regelverstößen abzulenken?“

Ja, Horner würde sogar dem Image der Formel 1 schaden. Syed: „Horner mag in dieser Saison sowohl die Fahrer- als auch die Konstrukteurs-Weltmeisterschaft gewonnen haben, aber mit seinem Verhalten beschädigt er nicht nur sein Team, sondern auch die Formel 1. Man könnte ihn sogar - auf die Gefahr hin, dass er erneut ein Medium boykottiert - einen Verlierer nennen.“

Mal sehen, ob Red Bull nach dem Ende des Boykotts gegen „Sky-UK“ nun der „Times“ eine Interview-Sperre auferlegt ...

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