Die Obduktion von Beatrix H. (53), die in Linz in einem Keller tot aufgefunden worden war, hat kein Licht ins Mysterium gebracht. Die Todesursache der Frau, die 16 Tage vermisst war, bleibt ungeklärt.
„Es gibt jedenfalls keinen Hinweis auf Fremdverschulden“, sagt Ulrike Breiteneder, Sprecherin der Staatsanwaltschaft Linz, zur „Krone“. Die Obduktion wurde in Auftrag gegeben, um jeder erdenklichen Möglichkeit nachzugehen. Die Leiche war 16 Tage nach dem Verschwinden von Beatrix H. (53) im Keller des Hauses ihres neuen Lebensgefährten in einem Schlafsack von einem Polizeihund gefunden worden.
Viele Fragen offen
Es sieht ganz so aus, als wäre die Frau im Schlaf verstorben. „Eine toxikologische Untersuchung ist noch ausständig“, erklärt Breiteneder. Die Leiche wurde zur Beerdigung freigegeben. Wann sich Beatrix H. ins Kellerabteil gelegt hatte und wie sie überhaupt ins Haus gekommen war - sie hatte keinen Schlüssel -, bleibt ungeklärt.
An den zwei Tagen nach ihrem Verschwinden war der Keller von der Polizei auch mit Hunden durchsucht worden und damals lag sie jedenfalls noch nicht im Abteil. Der genaue Todeszeitpunkt kann nicht mehr festgestellt werden, dürfte aber zumindest eine Woche vor dem Auffinden der Leiche gelegen sein.









Kommentare
Liebe Leserin, lieber Leser,
die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.
Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).