Berichte über vereinzelte „Hamsterkäufe“ und Geldbehebungen gibt es auch in Kärnten. Das Datum geht auf einen Irrtum in einer Rede zurück
„Bei uns waren heute schon Leute einkaufen, die sich mit Grundnahrungsmitteln eindecken wollen und die Taschen voller Bargeld haben.“ Diese Meldung hat auch die “Kärntner Krone" am Donnerstag erreicht. Samt dem Hinweis, dass die Sorge auf einem für den 24. September, also Samstag, vorhergesagten, möglichen Blackout beruhe.
Verschwörungstheorien
Nun steht tatsächlich unter einigen Verschwörungstheoretikern dieses Datum im Raum. Ausgangspunkt könnte eine Rede des deutschen Politikers Friedrich Merz gewesen sein, der erklärt habe, der 24. September würde „uns allen in Erinnerung“ bleiben. Später hieß es, „er habe den 24. Februar gemeint, den Tag, an dem der Überfall Russlands auf die Ukraine begonnen“ habe.
Keine Anzeichen auf ein Problem
Nervosität sei zwar vereinzelt zu bemerken, aber nicht angebracht, heißt es dazu vom Land Kärnten. Es gäbe keine Anzeichen auf ein Problem. Und außerdem: Blackouts würden sich nicht wirklich ankündigen oder vorhersagen lassen
Auch der ORF trug ein wenig zur Aufregung bei. Zu Wochenbeginn wurde ja der Thriller “Blackout" des Wiener Autors Marc Elsberg als Mini-Serie gestartet. Die apokalyptische Darstellung des Themas in dem TV-Format ließ etliche Zuseher zum Telefon greifen. Was in Kärnten die Kelag in ihrem Kunden-Center zu spüren bekam, wo man etliche besorgte Anrufer beruhigen musste.









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