Der Trauner Küchenspezialist HAKA setzt Zeichen gegen „nicht nachvollziehbare politische Entscheidungen“. Enormer Kostendruck macht nicht nur dem Familienbetrieb zu schaffen.
„Wir sind von den nicht nachvollziehbaren politischen Entscheidungen betroffen. Die daraus folgenden Kostenexplosionen von Rohstoffen und Energie sind nicht mehr zu stemmen. Die Zukunft der Wirtschaft steht am Spiel.“ In einem 88 Sekunden dauernden Video auf der Facebook-Seite von HAKA Küche spricht Eigentümer Gerhard Hackl Klartext. Den Worten lässt er Taten folgen: Er setzt alle Fahnen bei der Firmenzentrale auf Halbmast.
„Die Regierung muss etwas gegen die steigenden Preise unternehmen, die Stromkosten deckeln“, fordert Hackl, der zudem auch auf eine „maßvolle Lohnrunde“ hofft. Nicht nur die stark gestiegenen Energiekosten treffen das Familienunternehmen, sondern auch hohe Zuliefer- und Transportkosten. „Maschinen, die wir dringend brauchen, können seit einem dreiviertel Jahr nicht in Betrieb genommen werden, weil Elektronikchips fehlen“, sagt der HAKA-Chef.
Industrie-Umfrage zeichnet düsteres Bild
Die Industriellenvereinigung Oberösterreich zeichnet nach einer Umfrage mit 80 Firmen ein düsteres Bild. Ein Viertel kann einen Produktionsstopp in den nächsten Monaten nicht ausschließen. Ebenfalls ein Viertel sagt, dass ein kostendeckender Betrieb nicht mehr möglich ist.









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