Nach dem tödlichen Schuss in der Landespolizeidirektion Steiermark in Graz werden die Ermittlungen in dem Fall von Beamten aus Oberösterreich geführt. Und das hat einen guten Grund.
Sie haben schon viel gesehen und viel miterlebt, aber dieser Einsatz ist auch für die Mordermittler aus Oberösterreich etwas Besonderes. Gemeinsam mit der Tatortsgruppe, einem Einsatztrainer und einem Offizier des Landeskriminalamts ermitteln sie schon seit Mittwochabend im Fall der tödlichen Schüsse in der Landespolizeidirektion Graz.
Bei jedem Schusswaffengebrauch
„Insgesamt sind fünf Personen hier bei uns im Einsatz“, erklärt Markus Lamb, Pressesprecher der Polizei in der Steiermark. Der Grund: Man will damit sicherstellen, dass es nicht den Hauch einer Befangenheit gibt. Deshalb ermittelt bei jedem Schusswaffengebrauch eines Polizisten die Behörde eines anderen Bundeslandes.
Toxikologisches Gutachten
Gemeinsam und in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Graz werden nun die Untersuchungen gemacht. „Es stehen noch einige Einvernahmen aus, natürlich müssen wir noch auf die Gutachten warten“, so Lamb. Denn neben dem Gutachten eines Waffenexperten wurde auch ein toxikologisches Gutachten in Auftrag gegeben. Ein Alkotest, der negativ ausfiel, wurde schon gemacht.
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