Der Bund hat eine Million Euro für die Impfkampagne überwiesen - jetzt wird gestritten, wie das Geld am besten verteilt wird. Team Kärnten will davon 500.000 Euro in City-Zehnern an Vereine und Wirtschaft verteilen. Die SP fordert 800.000 Euro.
Bei der Stadtregierung sprühen oft die Funken, auch bei der Impfkampagne ist man sich nicht einig. Vom Bund wurden dafür 956.938 Euro zur Verfügung gestellt, alle sind sich einig, diese Summe aufzuteilen und Sportvereinen, Kultur und Wirtschaftsbetrieben zur Verfügung zu stellen. „Die haben eine hohe Akzeptanz in der Bevölkerung und sehr unter der Teuerungswelle gelitten“, sagt Vizebgm. Philipp Liesnig (SP). Ausbezahlt wird die Hilfe in City-Zehnern.
SPÖ fordert mehr Geld für Vereine
„Das Team Kärnten will nur 500.000 Euro ausschütten. Der Rest wird in Inserate, Rechtsanwälte, Steuerberater, Logistik, Folder etc. gepumpt. Da machen wir nicht mit. Ein möglichst großes Stück des Kuchens soll der Bevölkerung zugutekommen. Die SPÖ macht einen eigenen Vorschlag. Die Agenturkosten dürfen 15.000 Euro nicht überschreiten, man sollte sich auf die Erfahrungen der Stadt Villach stützen. Das spart Zeit und Geld. Die Vereine sollen direkt von der Stadt kontaktiert werden, dann sollten 800.000 Euro übrigbleiben“, sagt Liesnig.
Deadline Anfang Oktober
Die Zeit rennt davon. Die Stadtkommunikation muss die Impfkampagne bis Anfang Oktober umsetzen. Liesnig: „Der Leiter spricht in einer schriftlichen Stellungnahme davon, dass die bisherige Variante die aufwendigste in Österreich sei. Wir machen es einfacher.“








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