In einem Mehrparteienhaus im Salzburger Stadtteil Parsch wurde im Frühjahr ein Mann mit fünf Messerstichen tot aufgefunden. Ein Tatverdächtiger ist längst in Haft, schweigt allerdings beharrlich. Ein neues Gutachten belastet ihn schwer.
Es war der 6. April, als die Polizei nach einem Notruf zu einem Mehrparteienhaus nach Salzburg-Parsch eilte: Dort entdeckten die Beamten die Leiche eines Salzburgers (33). Laut Obduktion war der Mann nach Stichverletzungen am Oberkörper und Rücken verblutet. Rasch fiel der Verdacht auf jenen Salzburger mit türkischen Wurzeln (33), der selbst die Polizei gerufen hatte.
Anfangs sprach der mehrfach vorbestrafte Verdächtige von Notwehr, seither schweigt er in U-Haft. Zur Tatzeit hatte der Verdächtige eine ganze Palette an Drogen intus. Eine Neuro-Psychiaterin untersuchte ihn im Auftrag der Justiz. Ergebnis: Er war zur Tatzeit zurechnungsfähig. Laut Gutachten gilt er als gefährlich. Doch es droht ihm keine Einweisung.
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