„Krone“-Kommentar

Weihnachten im September

Wirtschaft
14.09.2022 06:00

Ja, natürlich, es sind schwere Zeiten. Erst Covid, dann der Ukraine-Krieg plus dramatischer Inflation. Verständlich, dass eine Regierung da versucht, den Leuten zu helfen. Das tut sie auch und nach internationalen Vergleichen mehr als andere Staaten. So weit, so erfreulich. Es sind ja alle paar Jahre Wahlen, da will man schon lieb zu den Menschen sein.

Und was ist daraus geworden? Eine Abfolge von völlig unterschiedlichen Bonuszahlungen, Steuererleichterungen, Zuschüssen etc. Ich wette, dass kaum jemand noch den Überblick hat: Was für den Einzelnen infrage kommt, was automatisch gewährt wird, was man beantragen muss, welche Anträge bei der Steuer es braucht etc.?

Sie meinen, das sei übertrieben? Eine kleine Kostprobe: Klimabonus, Valorisierung der Sozialleistungen, Einmalzahlung Familienbeihilfe, Anti-Teuerungs-Bonus, Teuerungsabsetzbetrag, Energiekostenausgleich, 50-prozentige Erhöhung des Pendlerpauschales, Senkung der spezifischen Energieabgabe um 90 Prozent, Agrardiesel-Kostenausgleich, außerordentliche Einmalzahlung für Pensionisten, Vorziehen der Erhöhung des Familienbonus Plus und des Kindermehrbetrags, Wohnschirm, Energiezuschuss für energieintensive Betriebe (auf Antrag) und, und, und.

Viel Verschiedenes auf einmal! Aber die Regierung wollte Weihnachten schon im September starten. Mit unserem Steuergeld, versteht sich, das wir aber dann wieder teils zurückbekommen ...

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