Weil er für tot erklärt worden war, hat ein 102-jähriger Mann in Indien einen aufsehenerregenden Protest organisiert. Mit diesem wollte er den Behörden beweisen, dass er noch lebt, und so wieder seine Pension erhalten, deren Auszahlung im März eingestellt worden war.
Laut indischen Medien fuhr der Mann am Donnerstag mit einer Hochzeitskutsche, einer Blaskapelle und einigen Unterstützern zu Behörden-Mitarbeitern. Dort hat er ein Schreiben mit seiner Pensionsforderung eingereicht.
Der Senior sagte zu Reportern und Reporterinnen, dass er seit seinem offiziell registrierten Tod im März keine Pensionszahlungen mehr erhalten hätte. Seither habe er vergeblich versucht, den Ämtern zu beweisen, dass er noch lebe. Um seine Identität zu beweisen, zeigte der Inder auch seinen Personalausweis, seine Steuernummer und Bankdokumente her. Sein Enkel habe im Bundesstaat Haryana bereits eine Beschwerde eingereicht, aber noch keine Antwort von den örtlichen Behörden erhalten.
Kein Einzelfall
In Indien kam es auch in der Vergangenheit vor, dass Menschen für tot erklärt wurden, obwohl sie noch lebten. Teils stecken Verwandte dahinter, die es auf das Land der Toterklärten abgesehen haben.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.