Schon zweimal musste Austria Klagenfurt in dieser ÖFB Cup-Saison ins Ländle reisen. Beim Auftakt Mitte Juli waren Peter Pacult und sein Team bei der Dornbirner Admira zu Gast, in Runde zwei am 31. August spielten sie in Bregenz - das sind 2152 zusätzliche Kilometer im Bus. Nun wurde der Austria mit dem FC Dornbirn ein weiterer Ländle-Klub zugelost, eigentlich vor eigenem Publikum. Eigentlich!
Doch aufgrund der ÖFB-Regel, wonach der niederklassigere Verein auch im Achtelfinale noch ums Heimrecht ansuchen darf, droht den Kärntnern nun am 18. Oktober ein weiterer Monstertrip. Und das macht die Verantwortlichen ziemlich sauer. „Diese Regel ist ein Wahnsinn“, schimpft Klagenfurt-Geschäftsführer Matthias Imhof, „da geht es ja nicht um einen Drittligisten, sondern um einen Profiverein! Das schockiert mich. Und wir haben null Mitspracherecht.“
Dornbirn-Genser: „Wir wären ja blöd“
Denn entschieden wird ein eventuelles Ansuchen eines unterklassigeren Vereins von einem Cupkomitee, die Frist dafür endet am 8. September. So lange haben die Dornbirner aber gar nicht erst zugewartet. „Wir haben unser Ansuchen gestern abgeschickt. Ich gehe auch davon aus, dass wir das Spiel bekommen - bezüglich Infrastruktur und Sicherheit passt bei uns ja alles“, bestätigt Vizepräsident Andreas Genser, „allerdings sehe ich auch das Problem von Klagenfurt. Für sie ist es echt ein Wahnsinn. Aber darauf können wir leider keine Rücksicht nehmen. Wir wären ja blöd, wenn wir diese Regel nicht in Anspruch nehmen würden.“
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