Tankrabatt ausgelaufen
Kräftiger Anstieg bei deutschen Spritpreisen
Der deutsche Tankrabatt ist seit Mitternacht wieder Geschichte. Die gesenkten Energie- und Mehrwertsteuersätze, die am 1. Juni zur Entlastund der Verbraucher eingeführt worden waren, gelten ab sofort nicht mehr. An vielen Tankstellen hat sich das bereits mittels Preissprüngen deutlich bemerkbar gemacht.
Eine Schnellauswertung der Preise an knapp 400 Tankstellen in München, Berlin und Hamburg im Zeitraum zwischen 6 und 6.30 Uhr am Donnerstag durch die Deutsche Presse-Agentur mithilfe der Spritpreis-Daten des ADAC wies bei einem Großteil der Anbieter für Superbenzin mehr als 2 Euro aus, der Diesel teilweise mehr als 2,30 Euro pro Liter.
Rechnerisch könnte der Preis für Superbenzin durch die Aufhebung der Steuersenkung um 35 Cent, für Diesel um 17 Cent steigen. Allerdings waren die Preise in den vergangenen zwei Wochen bereits deutlich in die Höhe gegangen. Außerdem haben auch Tankstellenbetreiber bis Mittwoch noch zum gesenkten Steuersatz eingekauft und könnten Benzin und Diesel daher zunächst weiter günstiger abgeben. Bis die Aufhebung der Steuersenkung - auch Tankrabatt genannt - voll auf die Kunden durchschlägt, könnte es also noch etwas dauern.
Frankreich erhöht Tankrabatt
Während die deutsche Regierung den Tankrabatt abgeschafft hat, ist der Nachlass an Zapfsäulen in Frankreich erhöht worden. Statt bisher 18 Cent wird im September und Oktober auf dem Festland ein Rabatt von 30 Cent pro Liter Benzin oder Diesel gewährt. Auf Korsika und in einigen Überseegebieten gilt laut Wirtschaftsministerium nur ein geringerer Preisnachlass.
In den Folgemonaten soll der Tankrabatt dann aber auch in Frankreich abschmelzen. Im November und Dezember soll er auf dem Festland auf 10 Cent verringert werden und zum Jahresende ganz auslaufen. In Österreich bewegen sich die Preise übrigens derzeit im Durchschnitt zwischen 1,7 und 1,8 Euro pro Liter für Super und zwischen 1,8 und 1,9 Euro pro Liter für Diesel.














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