Bei Kinderspielplatz

Dogge fiel in Park über kleinen Chihuahua her

Auf einem Kinderspielplatz in Linz-Urfahr wurde ein kleiner Hund gebissen und verletzt. Die geschockte Besitzerin bleibt auf den Tierarztkosten sitzen und wird von den Behörden im Kreis geschickt.

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„Ich bin mit meinem Hund im Park gewesen. Als ich die Wiese runterging, sah ich schon die Frau mit der Dogge“, erinnert sich die Hundebesitzerin mit zittriger Stimme im Gespräch mit der „Krone“. Bereits am 24. Juli wurde ihr „Marley“ von einem anderen Vierbeiner attackiert, gebissen und auch verletzt. Tatort war ein kombinierter Park und Kinderspielplatz in der Dornacher Straße in Linz-Urfahr.

Kleinen Hund herumgebeutelt
„Ich habe so gehofft, dass die andere Hundebesitzerin ihre Dogge nicht von der Leine lässt. Die Frau muss mich und ,Marley‘ gesehen haben“, schildert die Urfahranerin die Ereignisse. Aber die Besitzerin leinte die Dogge trotzdem ab. „Dann ist sie schon auf uns zugerast und hat meinen kleinen Schatz herumgebeutelt. Auf die Rufe von seinem Frauerl hat die Dogge am Anfang gar nicht gehört“, ist die Frau noch immer geschockt.

Sie packte ihren acht Jahre alten Chihuahua und machte sich sofort auf den Weg zum Tierarzt. Dort wurde „Marley“ untersucht und die Bisswunden – die schlimmste hatte der kleine Hund im Bereich des Rückens erlitten – medizinisch versorgt. Die Ernüchterung kam für die geschockte Tierbesitzerin, als sie bei der Polizei eine Anzeige erstatten wollte.

Im Kreis geschickt
„Die haben mich bei der Polizeiinspektion Linz-Dornach weggeschickt, weil sie dafür nicht zuständig seien, sondern das Linzer Magistrat. Dort werde ich eine Anzeige erstatten, im Notfall auch einen Anwalt einschalten“, fühlt sich die Frau im Kreis geschickt. Und das, obwohl sie von der Besitzerin der Dogge ein unterschriebenes Schuldgeständnis hat, dass deren Hund ihren Chihuahua gebissen und verletzt habe. „Auch meine Tierarztkosten sind noch offen, die soll die Besitzerin übernehmen“, fordert die Urfahranerin.

Vor einem Monat wurde Chihuahua zerfleischt
Bei einem ähnlichen Vorfall vor fast exakt einem Monat wurde in Traun ebenfalls ein kleiner Chihuahua tot gebissen. Ein Pitbull zerfleischte – wie berichtet – in der Freilaufzone in Oedt bei Traun „Fena“ vor den Augen seines geschockten Frauchens. Die Besitzerin des Pitbulls ging damals weder dazwischen, noch versuchte sie, ihren Hund unter Kontrolle zu bekommen. Ihr einziger Kommentar: „Er mag eben keine kleinen Hunde.“

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