bet-at-home-Chef

Sport war die Schule für den neuen Spielmacher

Oberösterreich
31.07.2022 14:00

Weniger Mitarbeiter, neue Strategie: Marco Falchetto baut bei bet-at-home völlig um. Als Florettfechter war der 48-Jährige, der nun die Geschäfte des Online-Sportwettenanbieters mit Sitz in Linz führt, bei Olympia.

Das Techcenter im Winterhafen in Linz: Wer im Gebäude A im fünften Stock aus dem Lift steigt, steht auf einer dunkelblauen Fußmatte, die der Spruch „Das Leben ist ein Spiel“ ziert. Es ist der Slogan von Online-Sportwetten- und -Spiele-Anbieter bet-at-home, der hier seine Büros hat und für den 168 Mitarbeiter tätig sind.

Die Fußball-Europameisterschaft der Frauen ließ auch die Kunden des Online-Sportwettenanbieters mitfiebern. (Bild: EXPA Pictures)
Die Fußball-Europameisterschaft der Frauen ließ auch die Kunden des Online-Sportwettenanbieters mitfiebern.

Bald werden es deutlich weniger sein - noch einmal. Schon im Frühjahr hatten 65 Beschäftigte das Unternehmen verlassen müssen. Vor wenigen Tagen kündigte Vorstandschef Marco Falchetto den nächsten harten Einschnitt an: Weil die Linzer ab sofort viel Software von einem Dienstleister zukaufen und weniger selbst entwickeln, müssen weitere 45 Mitarbeiter gehen.

„Es ist ein schmerzhafter Prozess“, sagt Falchetto, der den geplanten Start in Polen abblies. Der Fokus liegt nun auf Österreich, Deutschland und Holland, wo man um eine Lizenz angesucht hat. Radikale Maßnahmen setzen, um bet-at-home.com von einem niedrigem Niveau wieder zu Umsatzwachstum zu führen - das ist sein Ziel.

Marco Falchetto wurde bei den olympischen Spielen 1996 in Atlanta mit Österreich Fecht-Florett-Team Vierter. (Bild: Agentur Diener/Georg Diener)
Marco Falchetto wurde bei den olympischen Spielen 1996 in Atlanta mit Österreich Fecht-Florett-Team Vierter.

Für mich ist das eine sportliche Herausforderung“
„Ich will hier mit den Mitarbeitern etwas schaffen, worauf man zurecht stolz ist - für mich ist das eine sportliche Herausforderung“, so Falchetto. Der Sport hat ihn geprägt. Der heute 48-Jährige wurde mit dem österreichischen Herren-Florett-Team Gesamtweltcupsieger, nahm an den olympischen Spielen 1996 teil. Was er vom Leistungssport in sein heutiges Berufsleben mitnehmen kann? „Ziele nachhaltig zu verfolgen, Ernsthaftigkeit und Ehrlichkeit sich selbst gegenüber.“

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