
Die „Krone“ stellt ab sofort jeden Sonntag bis zur Gemeinderatswahl am 4. September den Spitzenkandidaten einer Partei in Krems vor. Neos-Kandidat Dominic Heinz macht den Anfang.
Auf dem E-Scooter kommt Dominic Heinz zum vereinbarten Treffpunkt angerollt. „Ein super Gerät, mit dem man in Krems rasch und klimaschonend von einem zum nächsten Termin kommt“, erklärt Heinz. Warum ihm Mobilität und Flexibilität so wichtig sind, wird nach wenigen Gesprächsminuten klar: Heinz ist jemand, der unter Menschen sein und sie persönlich von seiner politischen Idee überzeugen will. Nachdem er das bei der vergangenen Gemeinderarstwahl auf der Liste der ÖVP versucht hatte, führt er diesmal jene der Neos in Krems (NIK) an.
Wie „Krone“-Leser wissen, fusionierten sich die Pinken mit der im Gemeinderat vertretenen Bürgerliste ProKrems. Somit ist bei der bürgerlichen Bewegung für politische Erfahrung, aber auch für neue Ideen gesorgt. Das schillerndste Konzept aus dem Think-pink-Kosmos trägt - wie berichtet - den Arbeitstitel „Skycity“. Dahinter steckt nicht mehr und weniger als ein ganz neuer Stadtteil für die Donaumetropole.
Der Bahnhof soll zur grünen Wohninsel mit urbanem Touch, die Innenstadt im Zuge des Projekts besser mit der Donau verknüpft werden. „Derzeit müsste es Krems an der B3 und nicht Krems an der Donau heißen“, meint Heinz. Er übt aber nicht nur Kritik, sondern hat auch eine Lösung parat.
Die Bundesstraße B3 soll überbaut, die Donau so wortwörtlich zugänglicher gemacht werden. Damit die Skycity kein ungenütztes Luftschloss bleibt, sollen direkt neben der „Überplattung“, auf dem Areal des ehemaligen Stadtgartenamts, 100 neue Parkplätze entstehen. „Das kostet 50.000 Euro und wäre noch vor der Wahl erledigt“, meinen die Neos. Am 4. September kämpft die Liste NIK um weitere Mandate.
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