Die Nachricht, dass Marcel Hirscher und Red Bull jetzt offiziell gemeinsame Sache machen, überraschte nach den Entwicklungen der vergangenen Monate nur mehr bedingt, dennoch sorgte sie letzte Woche für Aufregung im alpinen Skizirkus. Aber: Nicht nur bei den Alpinen haben die Entwicklungen am Firmensitz der „Van Deer-Red Bull Sports Equipment GmbH“ in Stuhlfelden, einiges in Bewegung gebracht - auch im Skisprunglager! Eine ÖSV-Adlerinnen, die nun ebenfalls zum „Team Hirscher“ gehört, ist jedenfalls begeistert.
Letzten Freitag war die Katze endlich aus dem Sack: Getränkehersteller Red Bull stieg offiziell bei Marcel Hirschers Skifirma Van Deer ein. Eine Entwicklung, die auch Auswirkungen auf den kleinen, aber feinen Skiproduzent Augment hatte, der schon bisher - wie Van Deer - in Stuhlfelden (S) seine Latten herstellte.
Per Aussendung gab die neugegründete Van Deer-Red Bull Sports Equipment Gmbh bekannt, dass die Marke Augment bestehen bleibe und zu 100 Prozent in die neue Firma integriert werde. Inklusive des Athletenteams, welches neben Alpin-Neuzugang Max Franz auch Skispringer wie Olympia-Silbermedaillengewinner Manuel Fettner umfasst.
Allerdings gehören noch einige andere ÖSV-Adler zum neuen „Dreamteam des Wintersports“. So setzen die Dominatoren der vergangenen beiden Junioren-Weltmeisterschaften, Daniel Tschofenig (drei Titel 2022) und Niklas Bachlinger (Doppel-Juniorenweltmeister 2021), ebenso auf Augment-Sprungskier, wie auch die Siegerin von drei Weltcupspringen, Eva Pinkelnig. Die 34-Jährige geht bereits in ihren vierten Winter mit den Sprunggeräten aus Stuhlfelden, auf denen sie bislang drei Weltcupsiege feierte.
„Mir war es sehr wichtig, dass die Sprungski-Produktion bei Augment weitergeht“, erzählt die Dornbirnerin. „Die Skibauer dort sind genial und das Know-how von Toni Giger und Pierre Heinrich ist extrem wertvoll.“ Das scheint sich bereits bezahlt zu machen. „Der neue Ski für den Sommer ist klasse“, strahlt Eva, die der Einstieg von Hirscher und Co. extrem freut. „Allein beim Namen Hirscher kriegt man schon Gänsehaut. Er steht für Qualität - wenn er etwas sagt, wird das auch funktionieren.“
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.