Bei der Wiener Austria ist vieles offen: Wie agiert Jürgen Werner offiziell? Wie geht’s finanziell weiter? Wann endet das Insignia-Theater? Werden die Bosse eine Einheit?
Letzte Saison Dritter und fix für eine Europacup-Gruppenphase qualifiziert - damit hatten nur die wenigsten gerechnet, auch nicht Austria-Trainer Manfred Schmid, der ja vor dem Start gleich von zwei „Sch-Saisonen“ gesprochen hatte.
Hier im Video sehen Sie, was Manfred Schmid im Interview mit Michael Fally, das vergangene Woche aufgezeichnet worden war, zu sagen hatte:
Jetzt gilt es, die letzte Saison mit einem neuen Kader (elf Mann weg, neun neu) zu wiederholen. Ob’s gelingt? Nicht die einzige Frage, die sich am Verteilerkreis beim „Klub der Fragezeichen“ stellt, die Austria ist nach wie vor eine „Wundertüte“:
„Krone“-Prognose: Neue „Anführer“ gesucht
Jahr eins nach den „Urgesteinen“ Markus Suttner und Alex Grünwald, neue „Anführer“ sind bei der Austria gesucht. Trainer Manfred Schmid sieht mehrere verlängerte Arme auf dem Feld, Kapitän Lukas Mühl, Heimkehrer James Holland, Manfred Fischer und Jungstar Matthias Braunöder. Rund um dieses Quartett sollen sich die Neuen integrieren, angefangen von Tormann Christian Früchtl bis hin zu den Stürmern Marko Raguz und Haris Tabakovic. Die beide verletzt sind, womit gleich die größte „Baustelle“ angesprochen ist, auch Marco Djuricin ist nach Herzproblemen noch nicht wieder einsatzfähig. Bleiben aktuell als Stürmer die Youngsters Muharem Huskovic und Romeo Vucic, Ersterer war allerdings auch lange verletzt, tastet sich langsam wieder heran. Sonst kann Schmid fast aus dem Vollen schöpfen, links hinten hofft er, dass der neue Israeli Matan Baltaxa bald fit ist. Fazit: Der Kader ist breit genug, um die Meisterrunde zu erreichen, Platz drei zu wiederholen, ist realistisch.









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