Austrias Marco Djuricin bremste eine Herzmuskelentzündung nach Corona. Der Stürmer ist am Weg zurück. Druck haben die „Veilchen“ beim Salzburg-Spiel ...
Noch trainiert er individuell, nicht mit hundert Prozent. Und doch befindet sich Marco Djuricin auf einem guten Weg zurück ins Mannschaftstraining. „Wie lange es genau dauert, kann ich nicht sagen, vielleicht um die zwei Wochen?“, grübelt der Austrianer dem Corona-Nachwehen übel mitspielten.
„Ich hatte nichts gemerkt, einfach weitertrainiert. Dann zeigten Untersuchungen eine extreme Herzmuskelentzündung.“ Was für den 29-Jährigen, der letzte Saison bewerbsübergreifend mit elf Toren bester violetter Schütze war, zwei Wochen völligen Stillstand bedeutete, die gemeinsame Vorbereitung platzen ließ.
Weil zudem LASK-Überläufer Marko Raguz nicht fit ist und Haris Tabakovic noch eine kleine Zerrung auskuriert, gingen die Veilchen ohne drei Akteure ihres offensiven Herzstücks in die Saison. In der ersten Cuprunde bei Viertligist Wels noch kein Problem, Manfred Fischer und Aleks Jukic sprangen mit Vierer- und Triplepacks in die Bresche. „Wenngleich gut fürs Selbstvertrauen, musst du in Österreich die erste Runde einfach überstehen“, betont Djuricin.
Wie lange ich noch fehle, kann ich nicht sagen. Vielleicht schaff ich’s in zwei Wochen zurück ins Mannschaftstraining.
Marco DJURICIN über seinen Weg zurück
Bullen noch zahm?
Wohlwissend, dass mit dem Ligastart Freitag in Salzburg erst die echte Bewährungsprobe auf die neuformierten Veilchen wartet. „Vielleicht ist es ganz gut, dass wir gleich auf die Bullen treffen, da sie auch noch nicht so eingespielt sind“, hat Djuricin wohl deren durchwachsenes Cup-3:0 in Fügen im Kopf. Nachsatz: „Trotzdem spüren wir einen gewissen Druck, weil wir mit einem 3-Punkte-Rückstand starten müssen.“ Die Strafverifizierung würde Djuricin am liebsten selbst mit Toren ausbügeln.









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