Noch sind es lediglich Spekulationen, doch die Formel-1-Karriere von Daniel Ricciardo hängt offenbar an einem seidenen Faden. Der Australier kommt in der laufenden Saison nicht in Fahrt, zudem hat sein Team zuletzt die Verpflichtung von Alex Palou bekannt gegeben. Die Gerüchteküche brodelt.
Der 33-jährige Ricciardo steht im Schatten seines elf Jahre jüngeren Teamkollegen Lando Norris. Während die Brite bereits 64 Zähler auf dem Konto hat und bereits ein Podium einfahren konnte, hat der Australier lediglich 17 Punkte zu Buche stehen.
Dennoch: Ricciardo wehrte sich zuletzt vehement gegen die Gerüchte um ein mögliches Formel-1-Aus. „Ich bin bis zum Ende des nächsten Jahres an McLaren gebunden und werde den Sport nicht verlassen“, betonte er. „Ich weiß, dass es nicht immer leicht war. Aber wer will es schon leicht haben! Ich arbeite mir mit dem Team den Arsch ab, damit wir uns verbessern und das Auto hinbekommen und es nach vorne bringen, wo es hingehört.“
„Ein unglaublich talentierter Fahrer“
Doch die Verpflichtung von Alex Palou für die nächste Saison heizt die Gerüchteküche erneut an. Der amtierende Champion der IndyCar Series wird von manchen Medien bereits als Nachfolger von Ricciardo gehandelt. Auch McLaren-Boss Zak Brown schwärmt vom Spanier: „Alex ist ein unglaublich talentierter Fahrer, der bislang in jeder Serie, in der er gefahren ist, Rennen gewonnen hat.“
Palou wird für Arrow McLaren in der IndyCar-Serie fahren, aber auch mit dem Formel-1-Team testen. Neben ihm wurden bereits auch Aston-Martin-Routinier Sebastian Vettel, Oscar Piastri, Ersatzfahrer bei Alpine, und IndyCar-Pilot Colton Herta als mögliche Ricciardo-Nachfolger genannt.








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