Migranten verhaftet
Waffenfunde bei Razzia an serbischer Grenze
Anfang Juli kam es an der serbisch-ungarischen Grenze bei Subotica zu einer bewaffneten Auseinandersetzung zwischen Migranten. Dabei wurden ein Mensch getötet und mehrere weitere verletzt. Seither herrscht in dem Gebiet erhöhte Alarmbereitschaft. Am Donnerstag wurden im Zuge einer Razzia 85 Migranten verhaftet. Zudem stellte die Polizei zahlreiche Waffen und Munition sicher.
Es sollen sogar automatische Waffen gefunden worden sein. Die Polizei sprach in einer Mitteilung von einer Operation, um „Straftaten von kriminellen Migranten einzudämmen“. „Serbien wird nicht erlauben, dass Kriminelle unser Leben in Gefahr bringen“, hielt Innenminister Aleksandar Vulin fest.
Von Subotica aus versuchen zahlreiche Migranten die Grenze nach Ungarn zu passieren. Doch das ist ein schwieriges Unterfangen, denn der ungarische Grenzzaun und die intensive Überwachung durch Grenzpolizisten minimieren die Chancen der Migranten, illegal in den EU-Raum zu gelangen. Aus diesem Grund wenden sich die Wartenden immer wieder an Schlepperbanden, die offenbar untereinander ihre Fehden führen. Die Waffenfunden könnten zum Teil auch aus dem Arsenal so einer Bande stammen.















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