Verhandlungen mit Erfolg: 33 Mitarbeiter des Landesverbandes profitieren von einer neuen Vereinbarung.
Nach den Wahlgängen und personellen Weichenstellungen in den vergangenen Monaten setzt der Landesfeuerwehrverband seinen Reformkurs fort. „Nach intensiven Gesprächen mit dem Betriebsrat ist die erste von mehreren Vereinbarungen zugunsten der 33 Mitarbeiter unterzeichnet“, stellt Landesrat und Feuerwehrreferent Heinrich Dorner zufrieden fest.
Angepasste Dienstverträge
Das vielseitige Verhandlungspaket zielt unter anderem - in Anlehnung an das Landesbedienstetenrecht - auf ein neues Einkommensschema ab, das höhere Einstiegsgehälter bei flacherer Lebensverdienstkurve verspricht. Dazu zählt die Anhebung des Mindestlohns auf 1700 Euro netto.
Darüber hinaus werden die 40-Stunden-Woche, eine Gleitzeitregelung und eine sechste Urlaubswoche ab dem 43. Lebensjahr eingeführt. „Abgesehen davon, werden für alle Umsteiger und künftigen Neueinsteiger auch inhaltlich ergänzende Dienstverträge ausgearbeitet“, kündigt Dorner an.
Per Handschlag begrüßten Betriebsratsvorsitzender Jürgen Kopinits und Michael Hauser, geschäftsführender Dienststellenleiter des Feuerwehrkommandos Burgenland, den Abschluss der ersten Vereinbarung. „Damit haben wir eine solide Grundlage für einen modernen Dienstbetrieb geschaffen“, betonten Hauser und Kopinits.
Persönlicher Dank
„Mein Dank gilt ganz den Verhandlern auf beiden Seiten, sie haben ein hervorragendes Ergebnis für die Bediensteten erreicht“, hob der Landesrat hervor: „Gerade in Zeiten extremer Teuerung ist der Mindestlohn ein wichtiger Hebel, um die enormen Belastungen im Alltag abzufedern.“















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