Eine Best-Of-Show mit allen Fanfavoriten, inklusive speckiger Lederjacke und Tschick auf der Bühne, legte die Wiener Band Wanda beim Open-Air-Konzert an der Linzer Donau hin. Auch strömender Regen hielt die gut 6000 Zuschauer nicht davon ab, eine ausgelassene Austropop-Party zu feiern.
Das Wetter: naja. Die Töne-Trefferquote von Marco Wanda: solala. Die Stimmung: grandios! Zwei Jahre mussten die Fans „Dank“ Corona auf den Auftritt von Wanda im Rahmen des „Ahoi Pop“ an der Linzer Donaulände warten - umso leidenschaftlicher waren sie am Samstagabend bei der Sache. Und Wanda kokettierten nicht lange herum, sondern gaben der Menge, was sie wollte: Die größten Hits wie „Bussi Baby“, „Bologna“, „Columbo“ oder „1, 2, 3, 4“ brachten die Donau zum Beben und die Zuschauer zum Springen.
Fehlen durften natürlich auch nicht jene Wanda-Nummern, die vor dieser ganz speziellen morbiden Süffigkeit triefen und live zur kollektiven Therapiestunde wurden. Obertherapeut und gleichzeitig hoffnungslosester Patient Marco Wanda ist einfach am besten, wenn er „Auseinandergehen ist schwer“ jammert oder sich ein „Grab im Jurassic Park“ schaufelt.
Kaum erduldbar dagegen sein „Blowin’ in the Wind“-Cover, nach dem es folgerichtig mit „Ich will Schnaps“ weiterging. Trotzdem: Viel Amore für die italophilen Wiener.














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