15.02.2005 19:11 |

Formel-Österreich

Friesacher fährt fix für Minardi!

Zielsprint ums letzte freie Formel-1-Cockpit 2005 - und Patrick Friesacher hat ihn gewonnen! Die letzte Kugel im Transfer-Roulette fiel auf den Kärntner: Im Casino von Velden unterschrieb Friesacher am Dienstag seinen Minardi-Vertrag! Aber nicht als Testpilot, sondern als einer der beiden gleichberechtigten Rennfahrer - damit ist er der vierzehnte Österreicher in der Formel 1. "Ich hab eine Riesenfreud!"
"Ich hab immer auf die Formel 1 gehofft unddaran geglaubt", strahlt Patrick, "mein Motto war immer: Du darfstniemals aufgeben!" Nicht nach der niederschmetternden Diagnosenach einem schweren Kart-Unfall: "Du wirst nie mehr gehen können!"Aber Willi Dungl holte ihn aus dem Rollstuhl heraus.
 
Nicht, als er die Formel-3000-EM durch einen Armbruchverlor, nach Japan abgeschoben werden sollte, mit schlechtem Materialweiterkämpfte. Er kam immer stärker zurück, gewannzweimal das Formel-3000-Rennen in Budapest.
 
Hart gekämpft - verdient gewonnen
Als sein Freund Christian Klien vor einem Jahr denFormel-1-Vertrag unterschrieb, weinte Patrick, weil ihm klar war:Für zwei Österreicher ist eher kein Platz. Jetzt hater ihn sich doch erkämpft: Ehrlich, gegen alle Wetten, mitSuperzeiten in Misano. Das Herz des sympathischen Teams schlugvon Anfang an für Patrick - obwohl andere mit mehr Geld Schlangestanden: Der Inder Karthikeyan mit 30 Millionen Dollar Sponsorgeld,Nicolas Kiesa, unterstützt vom dänischen Prinzen, derHolländer Christjan Albers, der als erster unterschrieb.Alle anderen haben Friesacher und sein Manager Thomas Frank ausgebremst.
Donnerstag, 13. Mai 2021
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