Gibt genug Beispiele

ÖFB-Nachwuchs: Eine Investition in die Zukunft

Keine Startgelder, keine Prämien - ein Geschäft ist eine Nachwuchs-Endrunde auf internationaler Ebene nicht. Weder eine WM noch eine EM, im Gegenteil, die Verbände müssen einiges „drauflegen“.

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„Aber“, schränkt ÖFB-Direktor Bernhard Neuhold sofort ein, „das machen wir natürlich sehr gerne, ist ja auch quasi eine Verpflichtung, die der Österreichische Fußballbund gegenüber dem Nachwuchs hat.“ Neuhold bezeichnet es als eine „Investition in die Zukunft, auch den Startschuss zu großen Karrieren. Man braucht sich ja nur daran erinnern, wie viele Spieler aus jener U20-Mannschaft, die 2007 bei der WM in Kanada den sensationellen vierten Platz belegten, danach erfolgreich im Ausland aktiv waren.“

Ja, da gibt es wirklich genug Beispiele: Sebastian Prödl, Markus Suttner, Martin Harnik, Michael Madl, Veli Kavlak, Erwin Hoffer, Rubin Okotie oder Zlatko Junuzovic - alle später auch großteils Stützen in der Nationalmanschaft, alle auch im Ausland engagiert.

Karrieren, die beim ÖFB-Nachwuchs starteten, für die man beim Fußballbund gerne Geld in die Hand nimmt, wäre diesmal nicht anders, wenn es die Truppe von Martin Scherb heute zur WM 2023 in Indonesien schaffen sollte.

An Unterstützung wird es nicht mangeln: Da sind einerseits die stolzen Eltern, die den Söhnen wie schon bei den Gruppenspielen die Daumen drücken, da sind andererseits die ÖFB-Bosse, die heute nach Trnava anrücken. Präsident Gerhard Milletich ist live dabei, ebenso Generalsekretär Thomas Hollerer und auch Sportchef Peter Schöttel.

Für Milletich ist es ein „Katzensprung“, von seiner Heimatgemeinde Parndorf sind es bis nach Trnava gerade einmal 85 Autobahn-Kilometer, von Wien aus sind es rund 50 Kilometer mehr.

Die nächsten ÖFB-Dienstreisen sind dann im Juli die Damen-EM in England und im September die Nations League, für die letzte Partie am 25. September in Wien gegen Kroatien beginnt heute der Vorverkauf, Infos unter www.oefb.at/tickets

Peter Klöbl
Peter Klöbl
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