Tiere als Trainer

Kärnten: Was man von Alpakas & Lamas lernen kann

Kärnten
25.05.2022 17:00
Die eigenen sozialen Fähigkeiten im Berufs- und Privatleben optimieren, klingt vielleicht erst etwas mühsam, doch mit Unterstützung der entzückenden Lamas und Alpakas der Familie Illgoutz in Zeiselberg wird das zum reinsten Vergnügen.

„Ich liebe die Arbeit mit Tieren, und deswegen war es für mich naheliegend, meine wissenschaftliche Expertise damit zu verknüpfen“, erzählt Ingrid Illgoutz, die als Privatdozentin für Psychologie viel im Bereich der sozialen und kognitiven Fähigkeiten geforscht hat.

(Bild: EVELYN HRONEK)

Lamas & Alpakas als Trainer
Das dabei erlangte Wissen wendet die zweifache Mama mit Unterstützung von drei Lamas und fünf Alpakas bei verschiedenen Trainings an. „Es sind alles Junghengste im Alter zwischen zehn Monaten und drei Jahren. Die Tiere sind großartige Trainer, denn sie spiegeln deine Gefühle wider, und negative Gedanken werden allein durch ihre Anwesenheit gelöst“, so Illgoutz, die betont, nicht als Therapeutin, sondern als Trainerin zu fungieren. „Denn ich arbeite mit gesunden Menschen und biete diesen Seminare im Umfang von ein paar Stunden bis zu drei Tagen an.“

Auf dem Parcours werden eigene Fähigkeiten gestärkt. (Bild: EVELYN HRONEK)
Auf dem Parcours werden eigene Fähigkeiten gestärkt.
Bei Wanderungen werden angeboten (Bild: EVELYN HRONEK)
Bei Wanderungen werden angeboten

Das Teambuilding eigne sich gut für Mitarbeiter in Unternehmen, aber auch für Vereine, Pädagogen und mehr. „Wie auch bei Kollegen, sind die Tiere nicht jeden Tag gleich drauf, und da heißt es dennoch, ein gutes Miteinander zu finden“, so die Wissenschaftlerin, die gemeinsam mit ihrem Mann Franz die Landwirtschaft in Zeiselberg in der Gemeinde Magdalensberg leitet.

Auch bei Kindern kommen die Tiere gut an
Aber auch bei Führungskräftetrainings sind die Alpakas und Lamas gute Übungspartner. „Beim Umgang mit den Tieren, vor allem wenn diese nicht gleich so reagieren wie erwartet, erkennt man ganz unterschiedliche Führungsstile. Da geht es darum, Geduld, Körpersprache und Empathie zu trainieren.“ Für Kinder wird die „Tierische Uni“ angeboten, und für körperlich oder geistig beeinträchtigte Menschen besteht die Möglichkeit eines „Meet and Greet“ mit den Tieren.

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