Speed-Hoffnung

Comeback nach Kreuzbandriss – bei den Skicrossern

Vorarlberg
13.05.2022 07:55

Mit Sonja Gigler, Mathias Graf, Claudio Andreatta und Nicolas Lussnig wechselten vor der abgelaufenen Saison gleich vier Ländle-Alpine ins Skicrosslager - und schlugen dort mit Topleistung ein. Nun wagt sich ein weiterer Vorarlberger, der zuletzt aufgrund einer schweren Knieverletzung außer Gefecht war, auf neues Terrain.

Mathias Graf wechselte vor dem vergangenen Winter von den Alpinen zu den Skicrossern. Der Dornbirner gewann auf Anhieb die Europacupgesamtwertung und hat nun einen Fixplatz im Weltcup. Auch Sonja Gigler stellte nach der Saison 2020/21 ihre Slalomskier in den Keller und versuchte sich als Skicrosserin. Das Ergebnis: Gold bei der Junioren-WM und ein sechster Platz beim Heimweltcup auf der Reiteralm. Mit Claudio Andreatta und Nici Lussnig entschieden sich zwei weitere Ländle-Alpine für den Umstieg und konnten im Europacup mit guten Leistungen aufzeigen.

Nun dürfen sich Vorarlbergs Skicrosser im ÖSV mit dem 22-jährigen Simon Fleisch über den nächsten Quereinsteiger (C-Kader) freuen. „Klar fiel es mir nicht leicht, meine Alpin-Karriere zu beenden“, verrät der Montafoner, der am 12. Jänner beim Training für die Europacupabfahrt in Tarvis (It) gestürzt war und sich Kreuz- und Innenband im linken Knie gerissen hatte. „Ohne ÖSV-Kaderplatz gab es aber keine Möglichkeiten, weiterzufahren.“

Chinas Kombi-Meisterschaften auf der steirischen Reiteralm waren fest in Vorarlberger Hand! Simon Fleisch (m.) triumphierte vor Martin-Luis Walch (li.) und Paul Vonier (re.). (Bild: Harry DeMan/Vorarlberger Skiverband)
Chinas Kombi-Meisterschaften auf der steirischen Reiteralm waren fest in Vorarlberger Hand! Simon Fleisch (m.) triumphierte vor Martin-Luis Walch (li.) und Paul Vonier (re.).

Anders die Situation bei den Skicrossern. „Im Frühjahr 2021 habe ich erfolgreich am ÖSV-Sichtungstag auf der Reiteralm teilgenommen“, erzählt Fleisch. „Damals wollte ich es aber nochmals bei den Alpinen versuchen.“ Nun ist die Zeit reif für den Umstieg. „Die Heilung des verletzten Knies verläuft gut“, erzählt Fleisch, der beim Traditionsunternehmen Getzner Textil in Bludenz eine Lehre zum Elektrotechniker absolviert und darauf hofft, im Herbst ins Schneetraining der Skicrosser einsteigen zu können. Seine Ziele: „Ich möchte mich im Europacup in den Top-10 etablieren und eventuell ergibt sich ja auch die Chance auf einen Weltcupstart.“ 

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