Dank nach Einsatz

Baby-Herz stand still: Polizistinnen als Retter

Beamtinnen der Polizeiinspektion Lehmanngasse wurden Sonntagfrüh alarmiert, da der Gesundheitszustand eines drei Wochen alten Säuglings kritisch war und befürchtet wurde, dass ein Defibrillatoreinsatz notwendig sei. Das Baby krampfte und bekam offensichtlich nur schwer Luft. Sofort übernahmen die Einsatzkräfte den Buben und begannen mit den Erste-Hilfe-Maßnahmen.

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Die Polizistinnen waren in der Elisenstraße in Liesing rasch vor Ort. Das Baby wurde in Bauchlage auf den Unterarm einer Polizistin gelegt, wodurch der Herzschlag kontrolliert werden konnte. Dabei wurde nach kurzer Zeit festgestellt, dass dieser immer langsamer wurde und plötzlich aussetzte.

Durch einen kontrollierten Schmerzreiz schrie der Bub auf und begann wieder normal zu atmen. Um den Druck von den Atemwegen zu nehmen, wurde der Säugling bis zum Eintreffen der Wiener Berufsrettung in Bauchlage in der Unterarmposition belassen.

Reanimation nicht nötig
Anschließend übernahmen Einsatzkräfte der Wiener Berufsrettung und ein Notarzt die weitere medizinische Versorgung. Der Kleine wurde in Begleitung seiner Mutter durch die Wiener Berufsrettung in ein Spital gebracht. Durch das rasche Eintreffen und das engagierte Einschreiten der Polizistinnen konnte ein Herzstillstand und in weiterer Folge eine Reanimation verhindert werden.

Nachdem der Bub mehrere Tage im Spital verbringen musste, war die Freude bei den Beamtinnen groß, als sie ihm am Samstag bei einem Wiedersehen einen Polizei-Teddybären übergeben konnten. Dem Buben geht es mittlerweile wieder gut und die Familie bedankte sich mehrfach für den tollen Einsatz der Polizistinnen.

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