In Klagenfurt konnten sechs Drogendealer aus dem Alpen-Adria-Raum, darunter auch Kärntner, geschnappt werden. Auch 30 Abnehmer wurden ausgeforscht. Der Suchtgifthandel hätte 500.000 Euro einbringen sollen.
Bereits seit Herbst 2021 wurden umfangreiche Ermittlungen gegen mehrere Personen aus dem Raum Klagenfurt wegen des Verdachts der Einfuhr von Suchtmitteln, insbesondere Kokain, in großen Mengen aus Slowenien nach Kärnten geführt.
Sechs Beschuldigte
Am Montag konnten in diesem Zusammenhang in Klagenfurt sechs Beschuldigte, ein 69-jähriger Kroate, ein 48-jähriger Klagenfurter, zwei Slowenen im Alter von 18 und 19 Jahre sowie zwei 18-jährige Sloweninnen festgenommen werden. Im Zuge der Festnahme konnten gut 650 Gramm Kokain, 60 Gramm Heroin und 240 Gramm Cannabisprodukte sichergestellt werden.
Insgesamt 12 Kilogramm Kokain
Den Beschuldigten konnten im Tatzeitraum die Einfuhr und der Verkauf von mindestens knapp 12 Kilogramm Kokain und gut 350 Gramm Heroin im gesamten Bundesgebiet nachgewiesen werden, was einem Straßenverkaufswert von gut 500.000 Euro entspricht.
Es klingelten bereits Handschellen
Weiters konnten in Kärnten bisher etwa 30 Abnehmer ausgeforscht werden. Über den Kroaten, den Klagenfurter und die beiden männlichen Slowenen wurde mittlerweile die Untersuchungshaft verhängt. Ein weiterer Beschuldigter, der als Kurier fungierte, befindet sich derzeit in Italien in Auslieferungshaft.
Im Visier waren die Verdächtigen ja bereits im Herbst des Vorjahres. Aber jetzt war der Zeitpunkt der richtige. Suchtgifthandel ist kein Kavaliersdelikt und muss bestraft werden!
Karl Schnitzer, EB-Leiter
Die weiteren Ermittlungen zur Klärung des gegenständlichen Sachverhalts durch das Landeskriminalamt sind im Gange.
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