Konsumentenschutz

Falsches Mail: Internet-Betrug mit dreister Falle

Burgenland
28.03.2022 19:00

Eine Mittelburgenländerin tappte in eine dreiste Falle von Internet-Kriminellen. Die Frau hatte lediglich eine angeblich ausstehende Gebühr eines Zustelldiensts eingezahlt. In Wirklichkeit steckten Betrüger dahinter. Durch die Hilfe der Arbeiterkammer blieb der Schaden für die Mittelburgenländerin letztlich sehr gering.

Die Frau bestellt immer wieder online. So war sie nicht verwundert, als das Mail eines Zustelldienstes eintrudelte. Der Inhalt schien seriös: Ein Paket könne nicht zugestellt werden, da eine Gebühr in der Höhe von 1,50 Euro ausständig war.

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Die Machenschaften der Internet-Betrüger werden immer professioneller. Oft spielt ihnen der Boom beim Onlinehandel oder der Zufall in die Hände.

Arbeiterkammer-Konsumentenschützer Christian Koisser

Die Mittelburgenländerin überwies das Geld. Danach folgte die böse Überraschung: Die Frau wurde von einer Firma kontaktiert, von der sie noch nie gehört hatte. Danach teilte man ihr mit, dass sie einen Abo-Vertrag abgeschlossen hatte, der sie zu regelmäßigen Zahlungen verpflichtete. Die Betrüger hatten die Nachricht des Zustelldiensts ausgezeichnet imitiert.

Beruhigung verschaffte ihr erst ein Anruf bei der Arbeiterkammer Burgenland. „Es kam hier selbstverständlich kein rechtsgültiger Vertrag zustande. Die Kundin wurde überlistet und in die Irre geführt“, so Konsumentenschützer Christian Koisser. Letztlich blieben nur die bezahlten 1,50 Euro als Schaden über. Koisser rät bei derartigen Nachrichten aber zur Vorsicht. Durch spezielle Software können Betrüger an sensible Daten kommen, sogar ein Zugriff aufs Online-Banking sei vielfach möglich.

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