22.03.2022 13:31 |

Hohe Dunkelziffer

Deutschland: 56 Prozent der Corona-Tests positiv

Beim Corona-Infektionsgeschehen in Deutschland sieht der Laborverband ALM weiter einen starken Hinweis auf eine Untererfassung von Infizierten in den Statistiken. Nach Daten von 183 medizinischen Laboren aus der vergangenen Woche sei die Rate positiver PCR-Tests auf ein Allzeithoch von rund 56 Prozent gestiegen.

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Im Wochenvergleich habe die Gesamtzahl durchgeführter PCR-Tests um neun Prozent zugenommen, auf nun 2,3 Millionen Untersuchungen. Die Laborauslastung liege mit 84 Prozent im bundesweiten Durchschnitt „wieder an der oberen Grenze für eine längerfristige Belastung“. Der Verband sprach von einem weiterhin „sehr dynamischen Infektionsgeschehen“ bedingt durch die Omikron-Subvariante BA.2.

Deutschlandweite Sieben-Tage-Inzidenz stieg erneut
Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Dienstag mit 1733 an. Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 222.080 Corona-Neuinfektionen. Auch hier gingen Experten von einer hohen Zahl an Fällen aus, die in den RKI-Daten nicht erfasst sind.

Ein Grund sind die begrenzten Kapazitäten etwa von Gesundheitsämtern, oft werden Kontakte nur noch eingeschränkt nachverfolgt. Im ganzen Land wurden den Angaben zufolge binnen 24 Stunden 264 Todesfälle verzeichnet.

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