20.03.2022 07:39 |

Nach Pole für Leclerc

Konkurrenz beeindruckt: „Ferrari geht wie Sau“

Der Monegasse Charles Leclerc startet am Sonntag vom ersten Platz in den Formel-1-Auftakt in Bahrain, daneben lauert Weltmeister Max Verstappen im Red Bull. Die Mercedes-Piloten Hamilton und Russell waren die großen Geschlagenen im Qualifying.

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Die Formel 1 sieht Rot! Bei den Tests hatte es sich schon angekündigt, beim Auftakt in Bahrain hat es sich bestätigt: Ferrari holte mit dem Monegassen Charles Leclerc die erste Poleposition der Saison - die erste für die Scuderia seit Baku 2021! Allerdings nur knapp vor Max Verstappen, dem in der letzten Kurve ein kleiner Fehler passierte.

„Die Autos sind völlig anders zu fahren als letztes Jahr“, erklärte Leclerc nach seiner zehnten „Pole“, „und eigentlich war ich mit den Runden zuvor nicht ganz zufrieden. Aber wir befinden uns jetzt in einer Position, in der wir wieder um die besseren Plätze kämpfen können.“ Den letzten Sieg für Ferrari holte Sebastian Vettel in Singapur 2019. „Die letzten zwei Jahre waren schwer fürs Team.“ Doch mit dem F1-75 scheinen die Italiener viel richtig gemacht zu haben: „Der Ferrari-Motor geht wie die Sau“, meint auch Red-Bull-Motorsportberater Dr. Helmut Marko mit dem Verweis auf eines von den Kundenteams der „Roten“: „Das sieht man auch am Alfa Romeo.“

Start auf Schmutz
Schnell ist allerdings auch der RB18 - gerade einmal 0,123 Sekunden fehlten dem zweitplatzierten Verstappen. „Leider hat Max in der letzten Kurve einen Fehler gemacht“, so Marko, „damit startet er auf der schmutzigen Seite der Strecke.“ Dahinter die jeweiligen Teamkollegen: Ferraris Carlos Sainz Dritter, „Bulle“ Sergio Perez Vierter.

Professor Wolff grübelt
Die großen Geschlagenen waren die Mercedes-Piloten - Lewis Hamilton mit 0,680 Sekunden Rückstand Fünfter, George Russell nach einem Rutscher als Neunter noch eine weitere Sekunde langsamer. „Es ist das Bouncing, das uns Probleme macht“, klagt Teamchef Toto Wolff über den „hüpfenden“ Mercedes W13. Der Wiener, der letztes Jahr von der Universität Oxford zum Professor ernannt wurde, hat den Humor aber nicht verloren: "Der Professor muss jetzt nachdenken

Stefan Burgstaller
Stefan Burgstaller
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