„Krone“-Kolumne

Vor Bahrain-Auftakt: (K)ein Sand im Getriebe

Formel 1
18.03.2022 06:32

Stürmischer Auftakt der Formel-1-WM in Bahrain wird zur Herausforderung für neue Autos. Wie Rennleitung und Teams gegen die Wüste kämpfen, welchen Vorteil es gibt

Das Flugzeug musste durchstarten, schon bei der Landung gab es gestern einen Vorgeschmack darauf, was Bahrain in den nächsten Tagen bereithält: Der Sturm biegt Palmen, Fußgänger pustet es weg, Sandverwehungen sorgen für schlechte Sicht und bilden kleine Dünen auf den Straßen. Gestern hätte die Formel 1 definitiv keine Runde drehen können. Bis Sonntag soll der Sturm abflauen, doch heute geht’s bereits zum Freien Training auf die Piste - und der Sand macht auch dort Ärger

Der Wind ist ein massives Problem für die „Königsklasse“. Auch weil die neuen Autos noch anfälliger für Seitenwind sind, unter anderem durch die größeren Räder.Schon bei den Testtagen konnte man sehen, dass Weltmeister Max Verstappen vom Wind förmlich zum Geradeausfahren gezwungen wurde. Schon einmal ein Problem Die Strecke in Bahrain liegt noch dazu mitten in der Wüste, der Sand macht sie rutschiger. Schon 2009 beeinträchtigte ein Sturm die Wintertests, damals konnte deshalb sogar der Rettungshubschrauber nicht starten - und ohne diese Voraussetzung darf nicht gefahren werden.

Am Boden kämpft man nun zumindest mit Kehrmaschinen gegen jedes Sandkorn auf der Piste. Und damit die F1-Motoren nicht „ersticken“, werden Extra-Luftfilter verbaut.

Einen Vorteil hat das - für die arabische Halbinsel eher schlechte - Wetter allerdings: Die Tagestemperaturen steigen unter der Wolkendecke nicht so dramatisch, damit kann der Freitag besser als Gradmesser herangezogen werden. Einige Teams hatten sich nämlich beschwert, dass das Training schon um 15 Uhr Ortszeit beginnt, während Qualifying und Rennen erst um 18 Uhr Ortszeit beginnen, wenn also ohne Sonne bereits kühlere Temperaturen herrschen.

Stefan Burgstaller
Stefan Burgstaller
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(Bild: KMM)



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