22.02.2022 06:03 |

Bürgerinitiative sagt:

„Mit Halbwahrheiten Stimmung für die S18 gemacht“

Mitglieder der Bürgerinitiative können die Argumente von Straßenbaulandesrat Marco Tittler hinsichtlich des dringend notwendigen Baus der S18 wegen des hohen Verkehrsaufkommens nicht nachvollziehen. Aktuelle Entwicklungen seien ignoriert und veraltete Daten als neu verkauft worden, kritisiert Eugen Schneider vom „Lebensraum Zukunft Lustenau“.

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Hoher Flächenverbrauch, negative Auswirkungen aufgrund des hohen Tunnel- und Kunstbautenteils sowie schlechte Wirtschaftlichkeit wegen zu hoher Investitionskosten - all das stand ebenso in der Beurteilung des Verkehrsministeriums zur aktuellen S18-Variante (CP). Doch genau diese negativen Aspekte habe Straßenbaulandesrat Marco Tittler in seiner jüngsten Darstellung zur Notwendigkeit der Entlastungsstraße nicht erwähnt, ärgern sich Schneider und seine Mitstreiter. Hier werde mit Halbwahrheiten Stimmung für die S18 gemacht.

Durchaus richtig sei, dass das steigende Verkehrsaufkommen die Notwendigkeit einer zeitnahen S18-Alternativlösung zeige: „Die verkehrsgeplagte Bevölkerung braucht eine rasche Verkehrsentlastung durch sinnvolle Alternativvarianten und nicht durch eine S18 mit höchstem Genehmigungsrisiko und möglicher Realisierung erst in 20 Jahren“, meint Schneider. Die Bürgerinitiative fordert deshalb eine neuerliche Zusammenarbeit aller regionalen Kräfte. Entschieden werden solle auf Basis der aktuellen Daten, anstelle des „sturen Weiter-So“ der ÖVP.

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