18.02.2022 09:55 |

Fussball

Es kratzt an der Schnittstelle „Dritte Liga“

Erst vor zwei Jahren eingeführt, werden die regionalen Eliteligen in Vorarlberg, Tirol und Salzburg ab Sommer 2023 schon wieder Geschichte sein. Die Folge: „Massenaufstiege“ in den Ligen darunter...

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Die Regionalliga - die dritte Leistungsstufe - im österreichischen Fußball, ist längst zu einer Problemzone in der Ligastruktur geworden. Man erinnere sich an die vielen Ligareformen, an die Aufstiegsverweigerung vieler Klubs in die Regionalliga und von dort in die 2. Liga. Als vor zwei Jahren die lokalen Eliteligen in den Landesverbänden Vorarlberg, Tirol und Salzburg eingeführt wurden, machte der Salzburger Verband unter der Führung von Präsident Herbert Hübel schnell klar, dass man dieses Format so schnell wie möglich wieder abschaffen will.

Das Vorhaben ist gelungen, ab Sommer 2023 ist die Eliteliga im jetzigen Format schon wieder Geschichte. Bislang wurde die Frühjahrs-Play-off nie gespielt. Das war egal, weil ohnehin keiner der qualifizierten Klubs in die 2. Liga aufsteigen wollte. Die Westliga wird ab 2023 wie die beiden anderen Regionalligen mit 16 Vereinen gespielt. Für die Ligastruktur im Ländle wird es Auswirkungen geben. Aus der Eliteliga steigen 2023 die besten fünf Teams - so sie wollen - in die Westliga auf. Die Eliteliga wird auf 16 Klubs aufgestockt. Auch in allen weiteren Klassen gibt es „Massenaufstieg“. Ob die neue Reform alte Probleme beheben wird, ist allerdings mehr als fraglich.

Elred Faisst
Elred Faisst
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