14.01.2022 05:51 |

Thema des Tages

Heimische Seen & Flächen zum Eislaufen freigegeben

Das kalte Wetter lässt viele Kärntner Seen wieder zufrieren und lockt tausende Kufenflitzer auf die Eisflächen. Doch das winterliche Vergnügen kann auch schnell lebensgefährlich werden!

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Klirrende Kälte und frostige Nächte zaubern den Kärntner Eismeistern derzeit ein Strahlen ins Gesicht. Denn immer mehr Seen und Eislaufflächen werden für Kufenflitzer freigegeben. Das Wetter dürfte auch in den kommenden Tagen mitspielen. „Zwar haben wir am Wochenende tagsüber stellenweise Plusgrade, aber die Nächte bleiben kalt“, so Ubimet-Meteorolge Konstantin Brandes.

Eismeister arbeiten auf Hochtouren
Durch die niedrigen Temperaturen, stehen die heimischen Eismeister derzeit im Dauereinsatz. „Die Eisdecken wachsen im Moment wirklich wunderbar“, erklärt Eismeister Fritz Morak, der für den Eislaufverein Wörthersee auch den Rauschelesee betreut. Dieser soll heute, Freitag, gemeinsam mit dem Klagenfurter Lendkanal und dem Kreuzberglteich freigegeben werden.

Auch im Glantal drehen die Wintersportler schon fleißig ihre Runden am Eis. Mit rund 60.000 Quadratmetern ist der Eislaufplatz Radlerstop eine der größten Eisflächen Kärntens. 60.000 Quadratmeter Eisfläche könnten sich auch am Wörthersee ausgehen, aber wie bereits in den vergangenen 16 Jahren wird es dort auch heuer nichts mit dem Eislaufen. „Dafür braucht es schon deutlich mehr Minusgrade“, wissen Experten.

Temperaturen bringen Gefahren mit sich
Der Ostteil des Weißensees bietet aktuell ein spektakuläres Naturschauspiel.Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht führen zu Eisüberschiebungen. „Das Eis zieht sich einmal auseinander und dann wieder zusammen“, sagt Eismeister Norbert Jank: „Dieser Prozess führt dazu, dass sich Eisplatten überschieben – sie weichen einander nach oben oder unten aus.“ Und das kann für Eisläufer lebensgefährlich werden. „Diese Fläche darf auf keinen Fall betreten werden. Es besteht Einbruchgefahr!“ warnt Jank, der den Bereich mit Warntafeln abgesperrt hat. Trotzdem bietet der Weißensee ein sportliches Wintervergnügen. „Wir haben auf der Westuferseite eine vier Kilometer lange Bahn für unsere Gäste“, erzählt der langjährige Eismeister.

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