„Krone“-Kolumne

Kampf um Tickets: Die Chefs haben gerne Kopfweh

Wintersport
11.01.2022 06:30

„Krone“-Reporter und Ski-Experte Alexander Hofstetter schreibt in seiner Kolumne über das Gedränge um die elf Herren-Tickets nach Peking.

Teil zwei der Schweizer Ski-Klassiker! Am Montag sind unsere Abfahrtsstars rund um Matthias Mayer und Vincent Kriechmayr in Wengen angekommen. Heute steht das erste von zwei Trainings auf dem Programm, danach gibt es erstmals in der stolzen Lauberhorn-Geschichte gleich vier Rennen – Super-G, zweimal Abfahrt, Slalom. Die Wetterprognosen sind vielversprechend.

(Bild: GEPA pictures)

Dass nun in Wengen und danach in Kitzbühel (der Schladming-Slalom kann wohl nicht mehr berücksichtigt werden) die Olympia-Quali in die ganz heiße Phase geht, liegt auf der Hand. Das Gedränge um die lediglich elf Herren-Tickets nach Peking ist durch den Sieg von Johannes Strolz natürlich nicht kleiner geworden. „Wir freuen uns, dass wir in dieser Hinsicht Kopfweh haben“, sagt Patrick Riml, der Chef von Österreichs Alpinteam. „Ja, wir haben die Qual der Wahl. Aber jetzt warten wir noch die nächsten wichtigen Rennen ab. Und dann werden wir versuchen, das für Österreich beste Team nach China zu schicken!“

Marco Schwarz macht dieser Tage übrigens einen Abstecher in den Europacup. Der Kärntner absolviert die Abfahrten in Tarvisio, um die vorgeschriebenen FIS-Punkte für einen Start in der Olympia-Kombination zu sammeln.

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(Bild: KMM)



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