24.12.2021 06:00 |

Metacritic-Ranking

Gefloppt: Das waren die schlechtesten Spiele 2021

Das Jahr 2021 hat uns zahlreiche Computer- und Videospiele beschert. Viele von ihnen wussten sehr, manche nur wenig zu begeistern. Welche Games in der Gunst der Kritiker und Spieler im vergangenen Jahr am schlechtesten abschnitten, weiß die Wertungs-Website Metacritic.com.

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Auf Platz zehn der größten „Game-Gurken“ des Jahres landet mit einer durchschnittlichen Bewertung von 49 von 100 möglichen Punkten der First-Person-Shooter „Necromunda: Hired Gun“, der bei Fans wie Kritikern aufgrund zahlreicher technischer Fehler durchfiel.

Mit 48 Punkten nur unwesentlich besser schnitt das Rollenspiel „Demon Skin“ ab. Kritiker beschrieben es als „Dark Souls“, das in die Haut eines 2D-Brawlers gezwängt wurde. Gegenüber dem Original mangelte es jedoch an Feinschliff und einer funktionierenden Steuerung.

Auf Platz 8 der schlechtesten Spiele des Jahres landete mit ebenfalls 48 Punkten „Arkham Horror: Mother’s Embrace“, eine Mischung aus Rollenspiel, Strategie, rundenbasiertem Kampf und Detektivspiel. Zu verdanken hat der Titel sein schlechtes Abschneiden laut Metacritic dem simplen Gameplay, der uninspirierten Geschichte und seinem Mangel an Wiederspielbarkeit.

„I Saw Black Clouds“, ein „übernatürlicher Thriller“, der als sogenanntes Full-Motion-Videogame statt computergenerierter Grafiken tatsächliche Live-Action-Videobilder verwendet, sicherte sich den siebten Platz (48 Punkte) im Ranking. Kritiker hielten es für „seicht, zusammenhanglos und amateurhaft gefilmt“.

Mit einer durchschnittlichen Bewertung von 47 Punkten auf Platz sechs landet überraschenderweise eine der bekanntesten und erfolgreichsten Spielserien überhaupt: Rockstars Remastered-Zusammenstellung dreier älterer „Grand Theft Auto“-Titel - „Grand Theft Auto III“ von 2001, „Vice City“ von 2002 und „San Andreas von 2004“ - fiel wegen neuer Fehler und Ungereimtheiten durch.

Dass es allerdings immer noch schlechter geht, bewies „Of Bird and Cage“ - ein „einzigartiges Metal-Album“, das durch ein zweistündiges Spiel mit einer Geschichte präsentiert wird. Einzigartigkeit allein bedeute allerdings noch nicht, dass es sich auch lohne, das Spiel zu spielen, urteilte etwa „Screen Rant“. Platz fünf mit 44 Punkten.

Platz vier (42 Punkte) geht an den laut Metacritic „simplen“ und „unoriginellen“ Arcade-Racer „Taxi Chaos“, einem „unverhohlenen Klon“ von Segas „Crazy Taxi“.

Auf Platz drei (42 Punkte) des unrühmlichen Rankings landet das Stealth-Action-Rollenspiel „Werewolf: The Apocalypse - Earthblood“, an dem Fans wie Kritiker die allzu repetitive Natur des Spiels, die oberflächliche Erzählweise und das veraltete Gameplay bemängelten.

Die Silber-Medaille mit 36 Punkten sicherte sich „Balan Wonderworld“, ein 3D-Plattformer der „Sonic the Hedgehog“-Schöpfer, der den Urteilen der Kritiker nach nicht nur „retro“ aussah, sondern sich tatsächlich auch so spielte, als wäre er schon vor Jahrzehnten gemacht worden. Merkwürdige Mechaniken, eine allzu einfache Steuerung und eine unverständliche Geschichte komplettierten laut Metacritic das schlechte Angebot.

Getoppt werden konnte „Balan Wonderworld“ nur noch von Konamis Free-to-Play-Nachfolger zu „Pro Evolution Soccer“, „eFootball 2022“, das sich damit Platz eins im Ranking der schlechtesten Spiele sicherte. Die durchschnittliche Bewertung: mickrige 25 Punkte. Kritiker und Spieler bemängelten laut Metacritic eine „lächerliche, peinliche Grafik, ein inkohärentes und lethargisches Gameplay und einen gravierenden Mangel an Inhalten“.

„eFootball 2022“ ist damit zugleich das am schlechtesten bewertete Spiel auf Steam in der Geschichte der Plattform.

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