13.12.2021 18:28 |

Nach Mercedes-Protest

Ecclestone tobt: „Ein Desaster für die Formel 1“

Über vier Stunden musste Max Verstappen nach seinem Sieg beim GP von Abu Dhabi auf das offizielle Ergebnis warten, um seinen WM-Titel nach dem Protest von Mercedes endlich feiern zu können. Für den früheren Formel-1-Geschäftsführer Bernie Ecclestone waren die Umstände der Entscheidung schlichtweg „ein Desaster für die Formel 1.“

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„Der Sport leidet darunter, dass es nicht mehr nur um den reinen Wettkampf geht, sondern nur noch um das Interesse von wenigen Einzelnen“, sagte der 91-Jährige im Interview der Mediengruppe Münchner Merkur tz. Es sei „ein Witz“, dass live zu hören war, wie Teamchefs „während eines Rennens versuchen, Entscheidungen der Rennleitung zu beeinflussen“. Das Duell Verstappen gegen Hamilton sei dadurch völlig untergegangen.

„Fast schon Mobbing"
Verstappen sei ein verdienter Weltmeister, sagte Ecclestone. „Er hat sich mit seinen jungen Jahren gegen Lewis Hamilton durchgesetzt, einen der besten Piloten aller Zeiten. Und das nicht nur auf der Strecke.“ Das Mercedes-Team habe „alle Register gezogen, auch medial, um Max zu verunsichern“, meinte der frühere F1-Boss.

„Da kann man schon fast von Mobbing reden.“ Den Protest aus dem Mercedes-Lager könne er nicht nachvollziehen, so Ecclestone: „Sie bauen wahrscheinlich die besten Autos der Welt. Durch den Protest erhält der Stern aber immense Kratzer.“

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