27.11.2021 18:25 |

Ski Alpin

„Diese Jungs wissen ganz genau, was sie wollen“

„Bei diesen Jungs muss ich kein großartiger Motivator sein“, sagt Pierre Egger lächelnd. „Sie wissen genau, was sie wollen.“ Sie - das sind der Vandanser Paul Vonier (21), der Lecher Andi Mathis (25), der Lochauer Kilian Böck (19) und der Tschaggunser Simon Fleisch (21). Sie sind die Mitglieder des Projekts GOING FOR GOLD 2022, zu dem auch der Nofler David Meier (20) und der Tschaggunser Elias Netzer (19) gehören. 

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Die fehlten beim Trainingslokalaugenschein der „Krone“ am Freitag in der Zürser Flexenarena aber. „Elias muss arbeiten“, erklärt Egger, der neben seinem Job als Coach des Skiclub Montafon und seiner Aufgabe als Technischer Delegierter der FIS seit Sommer zusätzlich auch noch Mathis, Fleisch und Co. betreut.

Das Ziel des, von VSV-Präsident Walter Hlebayna initiierten, Projekts: Läufern, die auf dem Sprung in einen ÖSV-Kader sind oder dorthin zurückwollen - wie etwa Vonier, der in der Vorsaison dem B-Kader angehörte - zu unterstützen. Den jungen Skisportlern in Vorarlberg ein hochprofessionelles, aber leistbares Training zu bieten. So muss jeder Projekt-Sportler mehrere tausend Euro an Selbstbehalt leisten. „Wenn die Jungs nicht motiviert wären etwas weiterzubringen, würden sie das auch nicht zahlen“, weiß Egger, dem die Arbeit mit „seinen“ Jungs viel Spaß macht.

Bei den ersten FIS-Riesentorläufen der Saison in Zinal (Sz) wechselten sich Licht und Schatten bei seinen Läufern noch etwas ab - ein zwölfter Rang von Vonier war das Top-Resultat. Doch der 43-Jährige blickt optimistisch in Richtung der nächsten Einsätze Anfang Dezember auf der Reiteralm: „Die Richtung, in die sie sich entwickeln, stimmt." 

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