„Krone“-Kolumne

Austria: Die „Liebhaber“ und die Mitgift

„Krone“-Reporter Peter Klöbl schreibt in seiner Kolumne über die Lage bei der Wiener Austria.

„Wir sind noch immer sehr begehrt“, so die Worte von Austria-Vorstand Gerhard Krisch, angesprochen auf mögliche neue Investoren.

Mag ja seine Richtigkeit haben, fragt sich jetzt nur, wann sich die begehrte Braut nun auch traut?

„Liebhaber“ soll es ja mehrere geben, den Schritt vor den Altar hat man aber noch mit keinem gemacht, noch fehlt ein „Heiratsantrag“. Der könnte allerdings bereits Anfang nächster Woche erfolgen, zumindest flirtet man sehr intensiv mit einer rot-weiß-roten Investorengruppe. Ende der Woche müssen die Bewerber bei „Brautvater“ Krisch auch schriftlich um die Hand der violetten Braut anhalten, die Mitgift mit einer Millionen-Summe beziffern.

Der folgende Ehevertrag wird dann sehr, sehr viele Seiten dick sein – wie sehr darf der Neue beim Wirtschaftlichen dreinreden, ebenso beim Sportlichen, wird es personelle Änderungen geben? Alles soll und wird vertraglich genau fixiert werden, Krisch darf sich keinen Flop erlauben, im Gegenteil – er muss vielen schönen Worten nun endlich einmal Taten folgen lassen.

Es bleibt spannend am Verteilerkreis, der „Noch-Gatte“ Insignia ist kein Thema mehr, die Scheidung wird demnächst über die Bühne gehen. Schmutzig wird sie nicht werden, zu holen gibt es nichts, das Motto lautet: „Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende“. War eigentlich eh nie mehr als eine Schein-Ehe ...

Peter Klöbl
Peter Klöbl
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Samstag, 04. Dezember 2021
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