So, 21. Oktober 2018

Kraterlandschaft

05.04.2011 17:12

Völlig desolate Straße führt zur Landesausstellung

Anfang Mai beginnt die Landesausstellung in Fresach. Wer aus dem Raum Millstätter See/Nockberge/Gegendtal dorthin will, sollte sich allerdings einen Hubschrauber kaufen. Denn die einzige Straße – jene über den sogenannten Glanz – ist in völlig desolatem Zustand und lebensgefährlich.

"Das ist keine Straße mehr, das ist eine Kraterlandschaft", empörte sich ein Döbriacher bei der "Krone". Und der Lokalaugenschein bewies: Diese Strecke verdient den Namen "Straße" tatsächlich nicht. Von Döbriach bis auf den Glanz, also fast zwei Kilometer – ist die Fahrbahn vollständig kaputt, Schlagloch folgt auf Schlagloch, teilweise rutschen die Böschungen ab und die Autos sind kaum zu steuern und zu lenken.

Sanierung nicht vor 2012
Das Fatale daran: Die Glanzer Landesstraße ist die einzige Zubringerstrecke zur Ausstellung in Fresach von Nordwesten her. Wie auf dieser gefährlichen Rumpelpiste Busse aneinander vorbei fahren sollen, weiß niemand. Auch nicht Straßenbaureferent Gerhard Dörfler, der darauf verweist, dass der weiterführende Teil der Straße saniert wurde. Und die verbleibenden zwei Kilometer? "Das geht sich vor der Landesausstellung nicht aus, aber vielleicht 2012. Wenn Geld dafür da ist."

"Da wurden wir vom Land etwas im Stich gelassen"
Superintendent Manfred Sauer ist nicht glücklich mit dem Zustand der Zufahrtsstraße: "Da wurden wir vom Land etwas im Stich gelassen." Abenteuer Protestantismus heißt die Landesausstellung. Abenteuer Zufahrt könnte sie auch heißen.

von Fritz Kimeswenger, Kärntner Krone

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