Di, 18. September 2018

Grandioser Empfang

03.04.2011 13:24

Ritterschlag für den König der Lüfte bei Riesen-Saisonparty

Thomas Morgensterns Wintermärchen ist bei der riesigen Saisonparty in Seeboden gebührend gefeiert worden. Der Champion schwärmte: "Ich bin unheimlich gerührt!" Tausende sind gekommen, um ihn zu sehen – ihren Thomas Morgenstern! Ganz Kärnten ist stolz auf seinen größten Sportler aller Zeiten, aber die Heimatgemeinde Seeboden eben ganz besonders. So bereitete man seinem bekanntesten Sohn am Samstag einen unvergesslichen Empfang.

Mit dem "Red Bull"-Helikopter wurde der 24-Jährige erst hoch hinaus über die Berge rund um den funkelnden Millstätter See geflogen, um danach mit seinem Gleitschirmsprung den Paukenschlag zur Eröffnung der Show auf dem Hauptplatz zu liefern. Die Polit-Prominenz war natürlich dabei, aber besonders freute Thomas das Kommen von Karl Schnabl, Kärntens erstem Skisprung-Olympiasieger.

Auch "Morgis" Coach Heinz Kuttin, FIS-Renndirektor Walter Hofer und viele andere Sportler erwiesen dem Champion die Ehre. Mit einem riesigen, modern gestylten Lastwagen seines Sponsors drehte der beste Skispringer überhaupt seine Ehrenrunde in der 6.500-Einwohner-Gemeinde. Man hatte das Gefühl, jeder Einzelne war auf der Straße, um den weltbekannten Nachbarn zu feiern. "Nach dem Fallschirmsprung hätte ich zwar etwas Erholung brauchen können", schnaufte der Liebling der Massen, "aber der Partymarathon geht ja jetzt erst los."

"Wir sind sehr stolz"
Vater Franz und Mutter Gudrun führten den Fan-Klub an, der auf der Ehrenrunde ebenfalls dabei war, begleitet von zwei Trachtenkapellen: "Wir sind sehr stolz", lächelten die Eltern. Nur Freundin Kristina stand mit Familien-Mops "Coco" die meiste Zeit etwas abseits: "Der Hund braucht ja Schatten!" Der Platz an der Sonne gehörte eben nur ihrem Thomas! Der die beste Saison seiner Karriere hatte.

Eröffnen konnte er sie mit dem Gewinn der Tournee. "Das war sehr emotional." Weiter ging’s mit dem vorzeitigen Triumph im Gesamtweltcup und die Krönung seines Wintermärchens war die WM in Oslo. "Drei Goldene und einmal Silber, das klingt für mich auch noch immer unfassbar."

Zum Ritter geschlagen
So bekam er auch zahlreiche Geschenke auf der Tribüne überreicht. Und zu guter Letzt wurde der österreichische "Skisprung-König" auch noch zum Ritter geschlagen.

von Max Mahdalik, Kärntner Krone

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