12.10.2021 09:56 |

In einer Anstalt

Junge Mutter in Graz getötet: Täter beging Suizid

Jener Mann, der im Vorjahr auf offener Straße eine 33-jährige Frau in Graz-St. Peter brutal erstochen hatte, beging jetzt in einer Anstalt für geistig abnorme Rechtsbrecher Selbstmord. Dies bestätigte die Staatsanwaltschaft Graz auf „Krone“-Anfrage.

Die Tat schockierte weit über die Grenzen der steirischen Landeshauptstadt hinaus: Der Mann hatte im Februar 2020 in der St. Peter-Hauptstraße in Graz eine zweifache Mutter grundlos mit dem Messer niedergestochen, die junge Frau verstarb am nächsten Tag.

Stimmen gehört
Der Täter, der nur einen Tag zuvor aus der Psychiatrie entlassen worden war, litt an Schizophrenie und Wahnvorstellungen. In der Gerichtsverhandlung gab er später an, er habe auch an diesem Tag wieder Stimmen gehört.

Nach seiner Gerichtsverhandlung wurde der Täter in eine Anstalt für geistig abnorme Rechtsbrecher eingewiesen, konkret in das LKH II (ehemalige Sigmund-Freud-Klinik). Dort begann der Mann am Montag nun Selbstmord.

Ermittlungen abgeschlossen
„Da es keinerlei Hinweise auf ein Fremdverschulden gibt, haben wir den Leichnam für die Beerdigung bereits freigegeben, es wird keine weiteren Ermittlungen geben“, so Hansjörg Bacher von der Staatsanwaltschaft Graz zur „Krone“. Nachsatz: „Man kann die Leute einfach nicht 24 Stunden überwachen. Wenn jemand ernste Selbstmordabsichten hat, findet er auch eine Möglichkeit dazu.“

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