05.10.2021 07:30 |

Ex-Pressesprecherin:

„Angst, dass Trump 2024 als Präsident antritt“

Die frühere Pressesprecherin des Weißen Hauses, Stephanie Grisham, fürchtet eine erneute Bewerbung Donald Trumps für das Amt des US-Präsidenten. „Ich glaube nicht, dass er für diese Aufgabe geeignet ist“, gab sie in einem Interview zu Protokoll. Sie habe „Angst, dass er 2024 als Präsident kandidiert“.

Grisham war von 2017 bis 2019 Pressesprecherin der damaligen Präsidentengattin Melania Trump, bevor sie rund neun Monate lang die Posten der Pressesprecherin und der Kommunikationsdirektorin des Weißen Hauses übernahm. Dabei sorgte besonders für Aufsehen, dass sie in dieser Zeit keine einzige Pressekonferenz leitete - unfreiwillig, auf Anweisungen Trumps. Es sei ihr Job gewesen, im Hintergrund zu wirken. Sie bereue es, für ihn gearbeitet zu haben, so Grisham.

Zweite Amtszeit wäre von „Rache“ geprägt
Falls Trump 2024 die Wahl gewinne, müsse er sich keine Sorgen um eine Wiederwahl mehr machen und sei damit noch freier in der Gestaltung seiner Politik, gab Grisham zu bedenken. In den USA kann eine Person zwei Amtszeiten lang Präsident sein, egal ob diese aufeinander folgen oder nicht. Sie warnte, dass es Trump in einer zweiten Amtszeit hauptsächlich um Rache gehen würde - und so auch seine Politik aussehen würde.

Aus Grishams Buch „I‘ll Take Your Questions Now“ (auf Deutsch etwa: Ich nehme jetzt Ihre Fragen entgegen) waren zuletzt bereits Ausschnitte veröffentlicht worden. Sie schilderte darin brisante und teils kuriose Details aus dem Weißen Haus. Ein polternder Trump etwa soll mit Musik beruhigt worden sein (siehe Video oben). Der 75-Jährige und seine Ehefrau Melania wiesen die Darstellungen zurück.

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